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«Feuerwerk der Turnkunst»: Turn-Show geht wieder auf Reisen

Uhr | Aktualisiert 30.12.2012 12:51 Uhr

Das «Trio Bellissimo» zeigt sein Können bei einem Feuerwerk der Turnkuns im Januar 2012 in der Halle-Messe. (ARCHIVFOTO: LUTZ WINKLER)

Mit einer eindrucksvollen Premiere ist die Turn-Show „Feuerwerk der Turnkunst“ am Freitag in Oldenburg auf Tournee gegangen. Am 14. Januar gastiert die Show in der Arena Leipzig und am 15. Januar in der Halle-Messe.
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Berlin/Oldenburg/dpa. 

Das „Feuerwerk der Turnkunst“ hat seinen Status als Europas erfolgreichste Turn-Show unterstrichen. Mit einer fulminanten Auftakt-Veranstaltung in der mit 4500 Zuschauern ausverkauften Oldenburger Weser-Ems-Halle startete die Tour, die in diesem Jahr unter dem Motto „Next Generation“ steht. Das verjüngte Konzept von Regisseurin Heidi Aguilar begeisterte das Publikum.

Bis zum Finale am 26. Januar 2013 in Braunschweig gastiert die Show in 22 Orten, am 14. Januar in der Arena Leipzig und am 15. Januar in der Halle-Messe sowie am 20. Januar mit zwei Veranstaltungen in der Berliner O2 World. An diesem Montag wird das Silvester-Feuerwerk fast schon traditionell in Hannover gezündet. Insgesamt gibt es 35 Veranstaltungen. Gezeigt wird ein Mix aus Turnen, Tanz, Akrobatik, Artistik und Musik. 17 Gruppen und 60 junge Artisten, teils Profis, teils Amateure, werden dabei annähernd 200 000 Besucher in die Arenen locken.

Warum ist diese Veranstaltung so ein Zuschauer-Magnet? Selbst für die großen Hallen in Berlin, München, Hamburg oder Hannover gibt es nur noch wenig Rest-Karten. Einige Orte melden bereits „ausverkauft“. „Es ist eine Kombination von dem Auftritt örtlicher Gruppen, artistischer und spektakulärer Einlagen wie Parkour, Slacklining und Tricking sowie der Beibehaltung von traditionellen Turngeräten“, erklärte der Präsident des Niedersächsischen Turner-Bund (NTB), Heiner Bartling, das Erfolgs-Rezept.

Bereits zum 26. Mal findet das „Feuerwerk der Turnkunst“ statt. Angefangen hat es mit einer Silvester-Show in Hannover. Die Veranstaltung ist in den Jahren stetig gewachsen. Städte ohne größere Halle können nicht mehr berücksichtigt werden. „Wir können dadurch mehr Standorte erreichen, wenn wir in die Hallen mit 10 000 Plätzen gehen“, sagte Bartling. Diesmal gab es sogar einen Schwarzmarkt für die Eintrittskarten. Sie wurden im Internet Tickets teilweise für den dreifachen Preis verkauft.

Finanziell steht die Tournee auf gesunden Beinen, auch wenn es nicht ohne Sponsoren-Hilfe geht. Der Gesamt-Etat der Aufführungen beträgt zwischen 2,5 und 3 Millionen Euro.

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