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Böhmer sieht wachsendes Deutsch-Defizit bei Migranten-Kindern

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Berlin. Immer mehr Migranten-Kinder brauchen nach einem Bericht der «Bild»-Zeitung zusätzliche Sprachförderung, weil ihre Deutschkenntnisse für den Schulunterricht nicht ausreichen. Das belegten neue Zahlen von Bund und Ländern zu den Sprachkenntnissen von Schülern mit Migrationshintergrund. Die Ursache liege darin, dass in vielen Zuwandererfamilien zu Hause kaum oder gar kein Deutsch gesprochen werde. Maria Böhmer, die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, sagte dem Blatt: In einzelnen Ländern brauche fast jedes zweite Kind gezielte Sprachförderung. (dpa)