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Überflüssige Crapware: Weg mit vorinstallierten Programmen

Uhr | Aktualisiert 21.11.2012 18:03 Uhr
Viele Programme, die bei neuen Rechnern vorinstalliert sind, sind absolut unnütz. (FOTO: DPA) 
Bei einem neuen Computer findet sich oft viel vorinstallierte Software. Dabei sind die meisten dieser Programme völlig unnütz, User sollten sie daher einfach deinstallieren.
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Berlin/dpa. 

Käufer von Windowsrechnern sollten vorinstallierte Software kritisch prüfen. Denn die meisten dieser Programme seien unnütz oder verzichtbar, warnt die Computerzeitschrift „c't“ (Ausgabe 25/12). Abgesehen vom Betriebssystem installierten Hardwarehersteller Programme oft nur, weil sie von den Softwareherstellern „gutes Geld“ für die sogenannten Preloads erhielten. Darüber hinaus sollten Käufer nach unerwünschten Toolbars und Plug-ins im Browser Ausschau halten und diese entfernen.

Beim Erststart werden dem Nutzer oft auch überteuerte Lizenzen für vorinstallierte Virenscanner angedient. Selbst wenn Anwender diese ablehnen, bleiben die Programme zum Teil installiert und drängen nach einer gewissen Zeit wieder zum Kauf einer Lizenz. Nutzer sollten sich aber nicht von Warnungen, dass der Rechner ohne diesen Scanner nicht geschützt sei, einschüchtern lassen, raten die Experten. Wer das jeweilige Programm ablehnt und deinstalliert, kann anschließend einen kostenlosen Virenschutz installieren oder eine Lizenz für einen Scanner seiner Wahl zu einem angemessenen Preis im Online-Handel kaufen.

Teure Lizenzen für vorinstallierte Programme

Bei einem neu gekauften Test-Notebook wären im günstigsten Fall 120 Euro fällig gewesen, wenn Lizenzen für alle vorinstallierten Programmen gekauft worden wären. Sinnvoll seien höchstens kostenlose Programme wie eine Backup-Software, ein Assistent zum Anfertigen von Wiederherstellungsmedien oder ein Tool, das den genauen Gerätetyp und die Seriennummer anzeigen können, empfiehlt die Zeitschrift. Die meisten anderen kostenlosen Verwaltungsprogramme (Utilitys) raubten mehr Performance, als dass sie Nutzen brächten.

Um die nervenden Programme loszuwerden, reicht den Angaben zufolge eine einfache Deinstallation. Gleich das ganze System neu aufzusetzen, sei aus zwei Gründen nicht empfehlenswert. Zum einen raube es zu viel Zeit. Zum anderen finde der Nutzer unter Umständen wichtige Zusatztreiber für Chipsatz und Festplatte nicht, die das System beschleunigen. Stattdessen installieren Anwender in den unübersichtlichen Download-Bereichen der Hersteller womöglich unnötige Treiber und Hilfsprogramme, die das System am Ende wieder bremsen. (dpa)

Wie Sie die überflüssigen Programme von Ihrem Rechner entfernen, zeigen wir in der Bildergalerie.

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