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Stiftung Warentest: Billig-Tablets mit zu viel Schwächen

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Apple iPads mögen zwar die meistverkauften Modelle ihre Klasse sein – die besten sind sie nach dem Urteil der Stiftung Warentest aber nicht. (FOTO: DPA)

Für einen hochwertigen Tablet-Rechner muss man teilweise über 500 Euro ausgeben. Es gibt aber auch schon Geräte für 150 Euro. Allerdings bereiten die Billig-Tablets laut Stiftung Warentest wenig Freude. Sie sind lahm, der Akku ist schwach und das Display oft schlecht.
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HALLE (SAALE)/MZ/DPA/DAPD/DMN. 

Apples Tablet-Rechner aus der iPad-Serie mögen zwar die meistverkauften Modelle ihre Klasse sein – die besten sind sie nach dem Urteil der Stiftung Warentest aber nicht. In einem Vergleich von insgesamt 14 Tablets lagen die Geräte des koreanischen Rivalen Samsung knapp vorn, heißt es in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift „Test“.

In der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift „Test“ gibt es viel Lob für das mit rund 200 Euro günstige Modell Nexus 7 von Google. Bei den Geräten mit kleinerem Bildschirm gehörte es sogar zu den besten im Test. Allerdings sei bei günstigen Tablets Vorsicht geboten: So schnitten Modelle der Hersteller Intenso und Odys mit Preisen um 150 Euro wegen schlechter Displays, schwacher Akkus und geringer Rechenleistung nur mit dem Testurteil „ausreichend“ ab.

Außerdem sparen die Hersteller oft an der Ausstattung und legen zum Beispiel kein eigenes Programm zum Abgleich von Daten zwischen PC und Tablet bei. Bluetooth und GPS sind in der Regel ebenfalls nicht im Preis enthalten.

Mit Ausnahme dreier günstiger Modelle für unter 250 Euro schnitten alle Kandidaten mit der Note „Gut“ ab. Die ersten Plätze belegen die Zehn-Zöller Samsung Galaxy Note 10.1, iPad 3 und das Transformer Pad Infitiy TF700FT. Für alle drei müssen Verbraucher allerdings mehr als 500 Euro bezahlen.

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