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Kult-Marke: Die Verkaufsgeheimnisse der Apple-Filialen

Uhr | Aktualisiert 17.06.2011 14:29 Uhr
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Apple Store

Für das Verkaufs-Personal der Apple Stores gelten strenge Regeln. (FOTO: DPA)

Für die vielen Fans ist der Kauf eines neuen iPhones eine emotionale Angelegenheit. Von Apple ist das Einkaufserlebnis in den eigenen Geschäften allerdings akribisch vorgeplant – vom Betreten bis zum Verlassen des Ladens.
Halle (Saale)/MZ/JM

Erst kürzlich hat der US-Konzern Apple das zehnte Jubiläum seines ersten Geschäfts gefeiert. 300 Filialen gibt es inzwischen weltweit, fünf davon stehen in deutschen Städten. Die zunächst skeptisch aufgenommenen Läden sind zu einem festen Bestandteil von Apples Geldmaschine geworden.

Im vergangenen Geschäftsjahr setzten sie rund zehn Milliarden Dollar um und leisteten einen kräftigen Beitrag zum Gesamtumsatz. Zudem helfen die Läden mit oft auffälligem Design und prestigeträchtigem Standort, die Marke Apple zu pflegen.

Doch Design und Standort sind scheinbar nicht die einzigen Faktoren, die die Apple Stores so erfolgreich machen. Reporter des amerikanischen Wall Street Journal haben jetzt aufgedeckt, wie akribisch der Technik-Hersteller am Einkaufserlebnis jedes einzelnen Kunden feilt. Vorgaben reichen vom intensiven Training des Verkaufspersonals bis zur Auswahl der Kabel, mit denen die Hardware gesichert wird.

Scheinbar mit Erfolg: Pro Vierteljahr besuchen 60 Millionen Kunden eine der 300 Filialen. Die vier größten Disney-Themenparks hatten 2010 zusammen weniger Besucher. Pro Quadratmeter machen die Geschäfte mehr Umsatz als die Luxus-Juwelierkette Tiffany & Co.

Doch wie sehen die strengen Regeln der Filialketten aus? In der Bildergalerie geben wir einen überraschenden Einblick in das Innere des Apfels.

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