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Internetbetrug: Vorsicht vor gefälschten E-Mails mit gefährlichen Anhängen

Uhr | Aktualisiert 22.01.2013 12:29 Uhr

Ein ungelöstes Problem ist das sogenannte Phishing, bei dem Verbraucher zum Beispiel per E-Mail über ihre vertraulichen Daten ausgefragt werden. (SYMBOLFOTO: DPA)

Eine neue Welle von gefälschten Rechnungen erreicht derzeit die E-Mail Postfächer vieler Internetnutzer. Die Versender dieser E-Mails missbrauchen die Namen verschiedenster Unternehmen.
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Halle (Saale)/MZ/AIL. 

In den gefälschten E-Mails ist die Rede von hohen Rechnungen über mehrere Hundert Euro, die nicht bezahlt wurden, von Rücklastschriften, von Inkasso- oder gerichtlichen Maßnahmen. In der an die E-Mail angehängten Zip-Datei seien die Bestellauflistung, Rechnung oder Widerspruchserklärung zu finden. Der Text der Mails soll die Empfänger offenbar in Angst versetzen, damit diese sorglos den Mail-Anhang öffnen, um zu klären.

Wer den Anhang arglos öffnet, riskiert jedoch, dass sein Computer mit Schadsoftware infiziert wird. Die Verbraucherzentrale rät deshalb: Generell ist bei per Mail zugestellten Rechnungen, deren Zustandekommen man sich nicht erklären kann, große Vorsicht geboten. Die Zip-Datei im Anhang der E-Mail sollte man auf keinen Fall öffnen und die Mail am besten löschen. Wichtig ist auch, dass man die Anti- Viren-Software des Computers stets auf dem neuesten Stand hält.

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