In den gefälschten E-Mails ist die Rede von hohen Rechnungen über mehrere Hundert Euro, die nicht bezahlt wurden, von Rücklastschriften, von Inkasso- oder gerichtlichen Maßnahmen. In der an die E-Mail angehängten Zip-Datei seien die Bestellauflistung, Rechnung oder Widerspruchserklärung zu finden. Der Text der Mails soll die Empfänger offenbar in Angst versetzen, damit diese sorglos den Mail-Anhang öffnen, um zu klären.
Wer den Anhang arglos öffnet, riskiert jedoch, dass sein Computer mit Schadsoftware infiziert wird. Die Verbraucherzentrale rät deshalb: Generell ist bei per Mail zugestellten Rechnungen, deren Zustandekommen man sich nicht erklären kann, große Vorsicht geboten. Die Zip-Datei im Anhang der E-Mail sollte man auf keinen Fall öffnen und die Mail am besten löschen. Wichtig ist auch, dass man die Anti- Viren-Software des Computers stets auf dem neuesten Stand hält.