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Verletzte und Pyrotechnik: Polizei bilanziert Fußballderby des HFC gegen 1. FCM

Derby

Die Polizei bgeleitet die Fans des Drittligisten 1.FC Magdeburg zum Stadion in Halle.

Foto:

Silivo Kison

Halle (Saale)/Magdeburg/Dessau -

Mehr als 30 Anzeigen, 6 Verletzte sowie etliche sichergestellte Sturmhauben und Schlaghandschuhe - das ist die Bilanz der Ausschreitungen am Rande des Fußballderbys der 3. Bundesliga in Halle. Nach Angaben der Bundespolizei Magdeburg und der Polizeidirektion Süd in Halle wurden am Sonntag zwei Polizisten, ein Security-Mitarbeiter und drei Fußball-Anhänger verletzt, einer davon schwer.

Laut Polizei wurden mehr als 30 Anzeigen unter anderem wegen Landfriedensbruch, Hausfriedensbruch und Körperverletzungen gestellt. Die Beamten fanden bei mehreren Kontrollen rund 20 Sturmhauben, mit Quarz gefüllte Handschuhe, Pyrotechnik und Zahnschienen, die auch Boxer einsetzen. Bei der Anreise in einem Regionalexpress ging zudem eine Scheibe zu Bruch und eine Notbremse wurde gezogen.

Mehr als 1100 Beamte auch aus Berlin, Sachsen und Thüringen sowie rund 250 Bundespolizisten waren laut Behörden im Einsatz. Etwa 1.400 Magdeburger Fans waren mit dem Zug in die Saalestadt gereist. Sie konnten laut Polizei ohne größere Probleme nach dem Spiel, das 2:1 für den 1. FC Magdeburg endete, zum Bahnhof begleitet werden. (mz)