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Verdacht des Landfriedensbruchs in Osterburg: Gruppe prügelt sich mit syrischen Jugendlichen

Polizei

Ein Fahrzeug der Polizei

Foto:

dpa/Symbol

Osterburg -

Dienstagabend gegen 18 Uhr kam es in der August-Bebel-Straße in Osterburg nach einer vorangegangenen Beleidigung zur gegenseitigen Körperverletzung zwischen deutschen Personen und syrischen Jugendlichen.

Vor dem dortigen Jugendfreizeitzentrum hatten mehrere deutsche Personen ausländerfeindliche Parolen gerufen. Zwei 13 und 14-jährige Syrer kamen daraufhin aus dem Gebäude. Auf dem Hof wurden sie zu Boden gestoßen. Danach flüchteten die beiden Syrer zurück in das Freizeitzentrum. Die deutsche Personengruppe verließ unterdessen das Gelände.

Kurze Zeit später liefen alle syrischen Jugendlichen, die sich zu diesem Zeitpunkt im Jugendfreizeitzentrum aufhielten, der deutsche Personengruppe hinterher. An der Kreuzung Ackerstraße / August-Bebel-Straße trafen beide Gruppen aufeinander. Nach einer erneuten verbalen Auseinandersetzung wurden durch syrische Beteiligte zwei Zaunlatten herausgerissen, woraufhin beide Gruppierungen aufeinander einschlugen. Danach trennten sich alle Beteiligten und verließen den Tatort.

Nach ersten Befragungen vor Ort wurden Verfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs gegen drei Deutsche im Alter von 16-29 Jahren und gegen eine bisher unbestimmte Anzahl syrischer Beteiligter eingeleitet. Die auf dem Hof zu Boden gestoßenen jugendlichen Syrer wurden leicht verletzt. Weitere Personenschäden wurden der Polizei bisher nicht angezeigt. Die Ermittlungen dauern an. (mz)

 


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