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Umgang mit Rechtsextremismus: Bei Nazi-Propaganda im Netz eingreifen

Berlin/dpa -

Rechtsextreme Propaganda in sozialen Netzwerken oder Foren sollte man nicht einfach ignorieren, sondern ruhig und sachlich in die jeweilige Diskussion eingreifen. Denn Nicht-Handeln bestärke die Aggressoren und verunsichere andere Nutzer, warnt die Amadeu Antonio Stiftung in der neuen Info-Broschüre „Viraler Hass“. Die Schrift benennt und beschreibt die unterschiedlichen rechtsextremen Kommunikationsstrategien und gibt Tipps im Umgang mit der menschenverachtenden Propaganda.

Kein Wegsehen bei gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

Viele Nutzer dürfen über persönliche Beleidigungen, Drohungen, Volksverhetzung, offenen Rassismus und andere Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ohnehin nicht einfach hinwegsehen. Als Administrator eines Forums, einer Gruppe oder einer Seite, wozu streng genommen auch die eigenen Profilseiten bei sozialen Netzwerken zählen, muss man der Stiftung zufolge ganz klar mit dem „Löschen“- oder „Melden“-Button reagieren. Als Administrator einer Seite sei man für den Inhalt mitverantwortlich.