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Tipps und Termine für das Wochenende: Wladimir Kaminer erzählt Geschichten

Wladimir Kaminer

Wladimir Kaminer

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dpa

Halle (Saale) -

Unsere Tipps und Termine für das anstehende Wochenende in und um Halle. Viel Spaß!

Aschersleben

Geschichten über Künstlerpech und Lebenskünstler erzählt Wladimir Kaminer am Sonnabend, 20 Uhr, im Bestehornhaus. Der Autor hat sein neues Buch „Das Leben ist (k)eine Kunst“ dabei und möchte das Publikum mit auf eine Lesereise nehmen. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die mit Talent an ihre Arbeit gehen, aber deren wahres Genie in ihrem Umgang mit dem Leben liegt. Und so erfährt man etwa, was eine Putzfrau mit einem Regenmacher, einem abgehalfterten Superstar und Kaminers Mutter verbindet.
Kartenanfragen unter 03473/840 94 40

Halberstadt

Voll ins Schwarze traf die Oper „Fra Diavolo“, als sie im 19. Jahrhundert uraufgeführt wurde. Mit Melodien, die zu Ohrwürmern wurden, und einer turbulenten Geschichte mauserte sie sich zu einer der beliebtesten Opern dieser Zeit. Am Sonnabend feiert das Nordharzer Städtebundtheater Premiere in Halberstadt. Am 6. März ist das Werk im Großen Haus Quedlinburg zu sehen. Erzählt wird die Geschichte des Räubers Fra Diavolo, der feststellen muss, dass nicht nur seinesgleichen nach Gold und Geld lechzen ...
Karten unter 03941/69 65 65 oder 03946/96 22 22

Halle (Saale)

Dass der Schweizer Schauspieler Peter Rinderknecht ein exzellenter Geschichtenerzähler ist, davon konnten sich Theatergäste in Halle bereits überzeugen. Jetzt ist er zurück und stellt im Puppentheater „Mein Name ist Schaf“ vor. Das Stück ist für Kinder ab sechs geeignet. Sie nehmen Platz auf der Weide. Und Peter Rinderknecht entwirft im Zwiegespräch mit seinem Hund einen poetischen Kosmos. Vorstellungen gibt’s am Sonnabend, 18 Uhr, Sonntag um 16 Uhr und Montag, 10 Uhr, sowie wieder im April.
Kartenanfragen unter 0345/5 11 07 77

Naumburg

Zum vierten und letzten Mal in diesem Jahr öffnen sich auf dem Marktplatz der Domstadt die Pforten für den Taubenmarkt. Um 6 Uhr beginnt er. Aufgebaut wird ab 5 Uhr, und nicht selten werden da schon die ersten Geschäfte abgewickelt. Bis 12 Uhr ist auch für Speis und Trank gesorgt. Die Tradition der Taubenmärkte reicht weit zurück. Bereits seit 1868 wird das Federvieh mitten in Naumburg feilgeboten. Heute treffen sich dabei alljährlich im Januar und Februar 350 bis 400 Züchter aus ganz Deutschland und Europa. (mz)
Weitere Informationen unter www.naumburg.de