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Standort in Leipzig: Amazon startet mit Streik ins neue Jahr

Ein "Durchfahrt verboten"-Schild vor einem Logistikzentrum des Online-Händlers Amazon.

Ein "Durchfahrt verboten"-Schild vor einem Logistikzentrum des Online-Händlers Amazon.

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dpa

Leipzig -

Bei Amazon in Leipzig hat die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch das erste Mal im neuen Jahr zum Streik aufgerufen. „Da in einigen Bundesländern heute Heilige Drei Könige als Feiertag begangen wird, kann es im Betrieb ziemlich eng werden“, sagte Verdi-Streikleiter Thomas Schneider mit Blick auf das Amazon-Geschäft in Deutschland. Derzeit würden viele Gutscheine eingelöst, zudem sei die Anzahl der Retouren hoch.

Die Amazon-Mitarbeiter in Leipzig streiken am Mittwoch gemeinsam mit den Kollegen in Rheinberg und Werne (NRW). Da in Bayern und Baden-Württemberg wegen des Feiertags nicht gearbeitet wird, seien damit nur drei Amazon-Standorte regulär in Betrieb, sagte ein Verdi-Sprecher: Berlin, Koblenz (Rheinland-Pfalz) und Bad Hersfeld (Hessen).

Die Gewerkschaft will auch 2016 ihren Forderungen nach einem Tarifvertrag auf dem Niveau des Einzel-und Versandhandels für die 10 000 Mitarbeiter des US-Konzerns in Deutschland weiter Ausdruck verleihen. Amazon verweigert die Aufnahme von Verhandlungen, hat aber wegen der Streiks in den vergangenen drei Jahren die Gehälter mehrfach leicht erhöht. (dpa)