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Sachsen: Zwei Tote und zahlreiche Verletzte am Wochenende

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Rettungswagen stehen mit Blaulicht an einer Unfallstelle. (SYMBOLFOTO: DPA)

Bei Autounfällen auf Sachsens Straßen sind am Wochenende zwei Frauen getötet und zahlreiche Menschen verletzt worden. Die beiden Frauen saßen in einem Auto, das am Samstag in Döbeln gegen eine Steinmauer gerast war. Die 67-jährige Fahrerin des Wagens überlebte den Unfall schwer verletzt, für ihre 84 und 85 Jahre alten Mitfahrerinnen kam jede Hilfe zu spät.
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Döbeln/Leipzig/dpa. 

Bei Autounfällen auf Sachsens Straßen sind am Wochenende zwei Frauen getötet und zahlreiche Menschen verletzt worden. Die beiden Frauen saßen in einem Auto, das am Samstag im mittelsächsischen Döbeln gegen eine Steinmauer gerast war. Die 67-jährige Fahrerin des Wagens überlebte den Unfall schwer verletzt, für ihre 84 und 85 Jahre alten Mitfahrerinnen kam jede Hilfe zu spät. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatte die Fahrerin auf einer abschüssigen Straße die Kontrolle über ihren Wagen verloren, bevor dieser gegen die Steinmauer prallte.

Ein Vorfahrtsfehler hat im mittelsächsischen Freiberg zu einem Autounfall mit vier Verletzten geführt. Ein 23 Jahre alter Fahrer habe in der Nacht zu Sonntag den Wagen einer 67 Jahre alten Fahrerin übersehen, teilte die Chemnitzer Polizei mit. Neben den Fahrern zogen sich auch zwei 20 und 25 Jahre alte Mitfahrer Verletzungen zu.

In Leipzig musste ein sieben Jahre alter Junge mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden, nachdem es achtlos vor eine Straßenbahn gelaufen war. Die 45 Jahre alte Tramfahrerin konnte den Zusammenstoß am Samstag trotz Vollbremsung nicht mehr verhindern, sagte ein Leipziger Polizeisprecher. Die Frau erlitt einen Schock. Fahrgäste wurden bei dem Unfall nicht verletzt.

Am Samstagabend überstand ein 32-jähriger Mann einen schweren Unfall in Leipzig mit leichten Blessuren. Er war mit rund 100 Kilometern pro Stunde durch die Innenstadt gerast und gegen einen Lichtmast geprallt. Danach habe sich der Wagen dreimal überschlagen und sei auf dem Dach liegen geblieben, teilte die Leipziger Polizei am Sonntag mit.

Bereits am Samstagabend mussten Rettungskräfte zwei Verletzte aus deren Autos am Rande der Autobahn 4 im Kreis Bautzen bergen. Ein 35 Jahre alter Kleintransporterfahrer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus, die 21 Jahre alte Unfallverursacherin zog sich leichte Verletzungen zu. Wie ein Polizeisprecher in Görlitz sagte, hatte die 21-Jährige am Samstagmittag zunächst die Mittelleitplanke touchiert und war anschließend über die Autobahn geschleudert. Ihr Wagen stieß mit dem Kleintransporter zusammen. Beide Fahrzeuge kamen erst in einem angrenzenden Wald zum Stehen.