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Sachsen-Anhalt: Erst mild, dann kalt: So wird das Wetter in den kommenden Tagen

Trabant

Schneebedeckte Fahrzeuge der Marke "Trabant" vom Typ "601" stehen in Barby (Sachsen-Anhalt) nebeneinander.

Foto:

dpa

Halle (Saale) -

Die Wetterlage in Deutschland bleibt in den kommenden Tagen spannend und durchwachsen. Nach dem Schneefall der vergangenen Tage und gefrierender Nässe in Sachsen-Anhalt am Donnerstag werden die Temperaturen ab Freitag erstmal milder. Denn von den Britischen Inseln nähert sich laut Deutschem Wetter Dienst am Donnerstag Tief Britta. Es zieht in der kommenden Nacht und am Freitag über die Nordsee und Dänemark hinweg Richtung Baltikum. Dadurch dreht der bislang aus Osten wehende Wind allmählich auf westliche Richtungen, sodass milde Luft aus dem Westen und Süden weiter nach Norden und Osten vorankommt und dort die kalte Luft verdrängt.

In der kommenden Woche könnte es jedoch wieder ungemütlich werden. "Für den kommenden Montag berechnen einige Wettermodelle einen schweren Sturm über Teilen von Deutschland. Insgesamt ist die Wetterlage in der kommenden Woche als noch nicht sicher einzustufen: Regen, Sturm, starker Schneefall und neuer Frost – alles ist möglich,“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. Einige Wettermodelle haben für Montag einen schweren Sturm bzw. Orkan über Deutschland berechnet. Ein Tiefdruckgebiet würde demnach direkt über Deutschland ziehen und besonders der Mitte und dem Süden schweren Sturm bringen. Selbst in tiefen Lagen wären schwere Sturmböen über 100 km/h möglich, selbst Orkanböen über 117 km/h sind aktuell denkbar.

Ab kommenden Mittwoch schlägt dann das milde Wetter auch in Sachsen-Anhalt wieder um und bringt Minusgrade und Schnee mit sich. (mz/sul)


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