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Neonazis in Burg und Gardelegen: Rechte Party endet mit Faustschlag gegen Polizisten

Neonazis

Neonazis haben in Burg und Gardelegen für Polizeieinsätze gesorgt.

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picture-alliance/ dpa

Gardelegen/Burg/dpa -

Die Polizei hat am Sonntag in Gardelegen und in Burg rechtsextreme Umtriebe gestoppt. Nach ihren Angaben hatte eine 15-köpfige Gruppe von Neonazis in einem Gardelegener Lokal die Wirtin und Gäste massiv bedroht, nachdem sie aufgefordert worden war, die Kneipe wegen Ladenschluss zu verlassen. Als die Wirtin die Polizei alarmierte, flüchteten die Rechtsextremen. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und fasste insgesamt elf Personen. Gegen sie wird wegen Landfriedensbruchs ermittelt.

Rechte greifen Polizeibeamte in Burg an

In Burg (Jerichower Land) wurde die Polizei von Bürgern alarmiert, weil aus einer benachbarten Wohnung Neonazi-Musik dröhnte. Als Beamte die Party mit sieben Gästen auflösen wollten, griff einer der Rechten einen Polizisten an und schlug ihn mit der Faust ins Gesicht. Zwölf Einsatzkräfte seien nötig gewesen, um die Lage unter Kontrolle zu bekommen, hieß es. Die Polizei beschlagnahmte einen Computer, CDs mit Neonazi-Musik, einen Teleskop-Schlagstock, Baseballschläger und eine Schreckschusswaffe. Gegen die Neonazis wird jetzt unter anderem wegen Körperverletzung und Volksverhetzung ermittelt.



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