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Leipzig: Ausschreitungen bei Schneeballschlacht in Connewitz

Uhr | Aktualisiert 10.12.2012 12:54 Uhr
Anhänger der linken Szene liefern sich am Connewitzer Kreuz in Leipzig (Sachsen) eine Schneeballschlacht. 
Alle Jahre wieder: Eine Schneeballschlacht ist am Sonntagabend in Leipzig in eine wüste Ausschreitung ausgeartet. Nach Angaben der Polizei hatten sich bis zu 400 Anhänger der linken Szene am Connewitzer Kreuz im Süden der Stadt versammelt.
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Leipzig/dpa. 

Als die Polizei anrückte, seien die Beamten mit Pflastersteinen beworfen worden, sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Ein Polizist wurde verletzt.

Außerdem zündeten die Randalierer Feuerwerkskörper und Böller. Sie setzten Mülltonnen, eine Überwachungskamera und Weihnachtsbäume eines angrenzenden Verkaufstandes in Brand. „Die Randalierer haben alles angezündet, was nicht niet- und nagelfest war“, sagte ein Polizeisprecher. Auch Straßenabsperrungen hätten gebrannt.

Die Straßenbahnen und auch der Autoverkehr wurden für mehrere Stunden umgeleitet. Das vielbefahrene Connewitzer Kreuz in der Leipziger Südvorstadt ist ein Ausfalltor zur Autobahn 38 Leipzig-Göttingen.

Die Polizei sprach von einem hohen Sachschaden und ermittelt wegen Körperverletzung, Brandstiftung, Sachbeschädigung und Diebstahl. Das Connewitzer Kreuz ist berüchtigt für Krawalle in der Silvesternacht. Doch auch bei den ersten stärkeren Schneefällen des Jahres kommt es nach Angaben der Polizei immer wieder zu Ausschreitungen. „Gegen eine Schneeballschlacht ist ja nichts einzuwenden, aber gegen die Begleiterscheinungen schon“, sagte ein Polizeisprecher.

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