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Lebensmittel-Skandal: Falsche Bio-Eier auch in Sachsen-Anhalt

Ein geköpftes und gekochtes Ei steht in einem roten Eierbecher.

Ein geköpftes und gekochtes Ei steht in einem roten Eierbecher.

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dpa

Oldenburg/dpa. -

Im Skandal um Millionen falsch deklarierte Eier hat die Oldenburger Staatsanwaltschaft mehrere Fälle in sieben andere Bundesländer abgegeben. In welchem Umfang dort ermittelt werde, sei in Oldenburg aber nicht bekannt, sagte Oberstaatsanwältin Frauke Wilken am Dienstag. Betroffen seien neben Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern auch Thüringen, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Millionen Eier aus Freiland- und Bodenhaltung sowie Bio-Betrieben vor allem aus Niedersachsen sollen als angebliche Bio-Eier in den Handel gelangt sein. Die Legehennen sollen in überfüllten Ställen nicht so gehalten und gefüttert worden sein, wie es für die Produktion von Bio-Eiern vorgeschrieben ist.