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Landtagswahl: Wie stark wird die AfD?

Spitzenkandidaten

Die Spitzenkandidaten von SPD, Grünen, Linken und CDU: Katrin Budde, Claudia Dalbert, Wulf Gallert und Reiner Haselhoff

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dpa

Magdeburg -

Kontinuität oder Politikwechsel? Und wie stark wird die AfD? Dies sind die Kernfragen bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 13. März. Gleich drei Spitzenkandidaten haben Aussichten auf das Amt des Ministerpräsidenten. Eines der zentralen Themen im Wahlkampf in Städten wie Magdeburg, Halle oder Dessau-Roßlau ist das Flüchtlingsthema. „Die Flüchtlingskrise wird bei dieser Wahl voll durchschlagen“, prognostiziert der Magdeburger Politologe Wolfgang Renzsch.

Großer Gewinner könnte die AfD sein. Sie warnt vor einer „sozialen Katastrophe“ durch die Asylpolitik. Umfragen trauen der AfD den Sprung in den Landtag klar zu. Das ZDF-„Politbarometer“ sah die Partei unter dem auch in Sachsen-Anhalt weitgehend unbekannten Landeschef André Poggenburg zuletzt bei 15 Prozent - das wäre ein bundesweiter Rekordwert für die Rechtspopulisten.
Erfahrungen mit Strömungen am rechten Rand hat Sachsen-Anhalt bereits. 1998 erreichte die rechtsextreme DVU überraschend 12,9 Prozent - so viel wie nie zuvor bei einer Landtagswahl. Doch die mit 16 Abgeordneten in den Landtag einziehende Partei zerstritt sich. Später fusionierte die DVU mit der NPD, die 2011 mit 4,6 Prozent der Stimmen knapp an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte.

  1. Wie stark wird die AfD?
  2. SPD, Linke und Grüne grenzen sich zur AfD ab
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