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Kriminalität: Weiterhin keine Spur vom Busentführer und Bankräuber

Uhr | Aktualisiert 03.01.2012 11:34 Uhr
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Bei der europaweiten Suche nach dem Gewaltverbrecher Thomas Feldhofer setzt die Polizei jetzt auf ein aktualisiertes Fahndungsplakat.
Düsseldorf/Arendsee/dpa. 

Die Polizei will ihren Ermittlungsdruck auf den seit Wochen flüchtigen Schwerverbrecher Thomas Feldhofer erhöhen. Ein überarbeitetes Fahndungsplakat relativiere den zunächst gewonnenen Eindruck, der gebürtige Krefelder sei freundlich und harmlos, teilte die Düsseldorfer Polizei am Dienstag mit. Die Behörde koordiniert die bundesweite Fahndung. Eine heiße Spur haben die Ermittler bislang nicht. Der 46-Jährige ist seit seinem bisher letzten Banküberfall am 20. Dezember in Arendsee im Norden Sachsen-Anhalts untergetaucht.

«Das Bild zeigt ihn bewaffnet und entschlossen, so wie er auch bislang bei seinen Taten auftrat», beschrieben die Ermittler das Aussehen Feldhofers auf dem neuen Plakat. Feldhofer gelte nach wie vor als gefährlich. Auf seine Ergreifung ist eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.

«Die bundesweite Öffentlichkeitsfahndung führte zu zahlreichen Hinweisen auf Thomas Feldhofer, ohne jedoch den konkreten Aufenthaltsort des Gesuchten eingrenzen zu können», erläuterten die Ermittler. Auch von dem Peugeot 3008 mit dem Kennzeichen MTK-F 540, der bei dem Bankraub in Arendsee gesichtet worden war, fehle weiter jede Spur.

Feldhofer werden auch Taten in Nordrhein-Westfalen zur Last gelegt. Vor knapp einem Monat war er in seinem Heimatort Krefeld mit Vollgas auf einen Beamten zugerast; der Mann konnte gerade noch zur Seite springen. Fünf Autos demolierte er bei seiner spektakulären Flucht, nachdem eine Zivilstreife ihn festnehmen wollte. Die Ermittler betrachten diese Tat vom 9. Dezember inzwischen nicht mehr als versuchten Mord, sondern als gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, wie es in der Mitteilung vom Dienstag hieß.

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