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Kapitalverbrechen: Spektakuläre Fälle aus den Jahren 2009 bis 2012

Uhr | Aktualisiert 06.05.2013 12:04 Uhr
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Kapitalverbrechen sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Hier einige spektakuläre Fälle:
Halle (Saale)/MZ. 

Dezember 2009: Ein 34-Jähriger erschlägt in Gräfenhainichen seine 72-jährige Mutter mit einem Hammer. Die Ermittler finden ihre Leiche in einer Abwassergrube.

März 2011: Ein 55-Jähriger erstickt bei Braunschwende (Mansfeld-Südharz) seine 52 Jahre alte Ehefrau und bringt sich anschließend selbst um. Er hatte sein Opfer entführt und es kurz darauf getötet. Der Mann hatte seine Frau schon zuvor mehrfach gewaltsam angegriffen.

März 2011: Ein 28-jähriger Mann erschießt bei Genthin (Jerichower Land) drei Menschen: einen 62-jährigen Schießwart sowie eine 44 Jahre alte Frau und ihren 25 Jahre alten Sohn. Danach bringt der Täter sich selber um, die Tat hat er zuvor telefonisch gestanden. Der psychisch kranke Mann hatte zu seinen Opfern keine persönliche Verbindung. Er soll nach einem Selbstmordversuch im Jahr 2009 in stationärer Behandlung gewesen sein.

Mai 2012: In Wernigerode (Harz) erschlägt ein 18-Jähriger einen Elektromeister mit einem Vorschlaghammer. Der 49-Jährige hatte ihn ertappt, als er das Auto des Handwerkers stehlen wollte. Er erkannte den Ex-Freund seiner Tochter an dessen Stimme. Der inzwischen 19-Jährige ist vor einer Woche zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

August 2012: Eine 18-Jährige wird in Magdeburg tot aufgefunden. Ein 22-Jähriger soll sie in einer Gartenanlage mehrfach auf den Kopf geschlagen und dann ertränkt haben. Er muss sich ab Montag vor dem Landgericht Magdeburg verantworten.