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Hochwasserwarnung: Frühlingshafte Temperaturen bringen volle Flüsse

Uhr | Aktualisiert 24.12.2012 23:26 Uhr

Ein Hochwasser-Warnschild (FOTO: DPA/ARCHIV)

Regen und Tauwetter haben Sachsen-Anhalts Flüsse ansteigen lassen. Während die Lage im Harz noch relativ entspannt sei, sei im Süden teilweise schon die erste von vier Hochwasser-Alarmstufen ausgerufen worden, sagte Frank Goreczka von der Hochwasservorhersagezentrale des Landesbetriebs für Hochwasserschutz.
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Magdeburg/dpa. 

Regen und Tauwetter haben Sachsen-Anhalts Flüsse ansteigen lassen. Während die Lage im Harz noch relativ entspannt sei, sei im Süden teilweise schon die erste von vier Hochwasser-Alarmstufen ausgerufen worden, sagte Frank Goreczka von der Hochwasservorhersagezentrale des Landesbetriebs für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) am Montag in Magdeburg. Auf die Pegel der Mulde, der Schwarzen und Weißen Elster und der Unstrut sowie der Nebenflüsse werde besonders geachtet. Es gebe Hochwasserwarnungen, teilweise sei Alarmstufe 2 nicht ausgeschlossen.

„Im Landessüden hat es in den vergangenen Tagen mehr geregnet als im Harz“, sagte Goreczka. Außerdem seien in dem Mittelgebirge die Temperaturen nicht so abrupt angestiegen, so dass der Schnee im Oberharz eher zögerlich schmelze und das Wasser langsam abfließen könne. Am Brisantesten sei es derzeit an den Pegeln Gera-Langenberg und Zeitz an der Weißen Elster und am Mulde-Pegel im sächsischen Golzern. Experten rechnen damit, dass die Flüsse weiter anschwellen. „Die kommenden Tage sind schwer vorhersagbar“, sagte Goreczka. Der Deutsche Wetterdienst erwartet an den Weihnachtstagen weiteren Regen.

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