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Glatteis: Blechschäden und Verletzte auf mitteldeutschen Straßen

Uhr | Aktualisiert 23.12.2012 17:36 Uhr
Ein Fahrzeug des Winterdienstes streutSalz auf einer Autobahn. Wegen überfrierender Nässe waren die Straßen teilweise gefährlich glatt. (FOTO: DPA) 
Erst Schnee, Glatteis und viele Unfälle, dann Regen, Wind und milde Temperaturen. Das Wetter schlägt kurz vor Weihnachten Kapriolen.
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Magdeburg/Goslar/dpa. 

Glatteis, Schnee und Tauwetter haben am Wochende in Sachsen-Anhalt zu etlichen Unfällen geführt. Betroffen waren vor allem die Autobahnen, wie das Innenministerium und die Polizei mitteilten. Plötzlicher Schneefall und dann einsetzender Regen verwandelten in den Regionen um Dessau-Roßlau und im Landkreis Wittenberg die Straßen teils in gefährliche Rutschbahnen. Mindestens zwei Menschen wurden bei Unfällen allein in dieser Region schwer verletzt.

Auch andernorts landeten Fahrzeuge wegen Glatteis und unangepasster Fahrweise im Straßengraben, wie die Polizei landesweit bilanzierte. Der Deutsche Wetterdienst in Leipzig gab am Sonntag Unwetterwarnung für den Brocken heraus. Im oberen Bergland könne es orkanartige Böen mit bis zu 135 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit geben. Laut Hochwasserzentrale könnten die Wasserstände in Flüssen wie der Schwarzen Elster in den nächsten Tagen ansteigen.

Das Tauwetter machte den Wintersport in den meisten Regionen im Harz fast unmöglich. Am Sonntag wurden die meisten Skilifte bereits ausgestellt, berichteten die Betreiber. Einzelne Pisten sind trotz der Wetterverhältnisse aber noch geöffnet, so am Wurmberg und in St. Andreasberg.

Auch für die kommenden Tagen rechnen die Liftbesitzer nicht mit besseren Wintersportbedingungen. „Bei den Temperaturen und dem Regen gehen wir davon aus, dass es schlechter wird“, sagte ein Sprecher vom Alberti-Lift in St. Andreasberg im Kreis Goslar. Trotz des ungemütlichen Wetters sollen die Lifte für Wanderer jedoch über die Weihnachtsfeiertage laufen.

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