Das wurde am Freitag bekannt.
Während die 32-Jährige im Krankenhaus behandelt wurde, brachten die Behörden ihren Mann und ihre vier Kinder nach Berlin, um sie von dort per Flugzeug in die armenische Hauptstadt Eriwan zu bringen. Erst als die Frau in Magdeburg in der Klinik versuchte, sich auch noch die Pulsadern aufzustechen, stoppten die Behörden die Abschiebeaktion in letzter Minute. Vater und Kinder kehrten nach Magdeburg zurück, die Abschiebung wurde vorerst ausgesetzt.
Die Stadt Magdeburg verteidigte ihr Vorgehen. Es seien bei der Abschiebung keine Komplikationen erwartet worden, sagte eine Stadtsprecherin. Flüchtlingsorganisationen und Politiker von Grünen und Linken haben das Vorgehen der Behörden unterdessen scharf kritisiert.