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Burgenlandkreis: Kreuz in Schulpforte wird für Welterbe-Antrag restauriert

Uhr | Aktualisiert 16.01.2013 22:26 Uhr

Das romanische Pfortaer Triumphkreuz wird restauriert. (FOTO: TORSTEN BIEL)

In der Klosterkirche in Schulpforte (Burgenlandkreis) hat die Sicherung eines aus der Zeit um 1240/50 stammenden hölzernen Tafelkreuzes begonnen. Es kann damit erstmals seit 80 Jahren wieder aus der Nähe betrachtet werden.
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Schulpforte/MZ. 

In der Klosterkirche in Schulpforte (Burgenlandkreis) hat die Sicherung eines aus der Zeit um 1240/50 stammenden hölzernen Tafelkreuzes begonnen. Das romanische Pfortaer Triumphkreuz ist abgenommen und in eine hölzerne Behausung in der Kirche gelegt worden. Es kann damit erstmals seit 80 Jahren wieder aus der Nähe betrachtet werden. Ab Sommer soll es restauriert werden, erklärte Curt Becker, Vorstandsmitglied der Stiftung Schulpforta, während der Präsentation des Kunstwerkes.

Das Kreuz gehört zu den Kleinodien der alten Klosterkirche. Dieser komme im Antrag auf Aufnahme der Saale-Unstrut-Region in das Unesco-Welterbe besondere Bedeutung zu, sagte Alfred Reichenberger vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie. Bis Ende Februar soll das rund 1.000 Seiten umfassende Manuskript des Antrages vorliegen. Abgabetermin im Kultusministerium ist der 1. Juli 2013. Die Unesco wird im Sommer 2015 darüber entscheiden. Im Antrag werden der Naumburger Dom und Teile der Saale-Unstrut-Region als herausragende Zeugnisse einer hochmittelalterlichen Herrschaftslandschaft dargestellt.

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