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Bundesgartenschau in Brandenburg und Sachsen-Anhalt: Fällt das Defizit der Buga höher als erwartet aus?

Pärchen auf der Bundesgartenschau in Brandenburg/Havel

Besucher der Bundesgartenschau in Brandenburg/Havel

Foto:

dpa

Brandenburg/Havel -

Das Millionen-Defizit der Bundesgartenschau in der Havelregion könnte deutlich höher ausfallen, als bislang erwartet. Nach einem Bericht der „Märkischen Allgemeinen“ (Samstag) hat der Kämmerer von Brandenburg/Havel, Steffen Scheller, dafür vorsorglich gut 7,1 Millionen Euro in den städtischen Haushalt eingestellt. Da die Stadt 63 Prozent des Verlusts tragen müsse, ergebe sich ein Gesamtminus von mindestens 11,3 Millionen Euro. Bislang war der Buga-Zweckverband von einem Defizit in Höhe von rund 10 Millionen Euro ausgegangen, nachdem rund eine halbe Million Gäste weniger zur Schau gekommen waren als erwartet.

„Es sind noch nicht alle Rechnungen bezahlt, wir wissen noch nicht, was an Wertberichtigungen aussteht und das Endergebnis des Verkaufs von Mobiliar und Einrichtung ist noch nicht bekannt“, sagte Scheller der Zeitung. Der Zweckverband kündigte für die kommende Woche eine Erklärung zu dem Defizit an.

Zu der Buga in den fünf Städten Brandenburg/Havel, Premnitz, Rathenow, Stölln und Havelberg (Sachsen-Anhalt) waren im vergangenen Jahr nur rund eine Million Besucher gekommen. Die Städte hatten insgesamt knapp 35 Millionen Euro investiert. (dpa)


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