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Bisher kälteste Nacht des Winters: Minus 18 Grad Celsius in Magdeburg

Ein Schneemann mit einer Möhre als Nase steht auf einer Wiese.

Ein Schneemann mit einer Möhre als Nase steht auf einer Wiese.

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dpa

Halle (Saale) -

Der Winter ist in den vergangenen Tagen wie erwartet in ganz Deutschland eingekehrt. Lokal gab es reichlich Neuschnee. Besonders in den Mittelgebirgen heißt es nun vielfach Ski und Rodel gut.

„Bitterkalt war nun auch die Nacht zum Montag. Wie in der vergangenen Woche angekündigt rutschten die Temperaturen lokal auf bis zu minus 20 Grad ab. In Oberstdorf wurden knapp minus 22 Grad gemessen. Direkt über dem Erdboden bzw. der Schneedecke wurden dort heute früh sogar minus 30 Grad gemessen. Der XXL-Winter hat voll zugeschlagen. Auch in vielen anderen Regionen wurden Tiefstwerte zwischen minus 10 und minus 15 Grad gemessen. Der Winter hat voll zugeschlagen. Das war die bisher kälteste Nacht des Winters 2015/2016“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net .

In Magdeburg wurde in der Nacht eine Temperatur von minus 18 Grad gemessen. Auch in der Hauptstadt sank das Termometer. In Berlin sind 16 Grad gemessen worden.

Es geht in dieser Woche kalt weiter. Schnee fällt aber nur noch wenig. Es gibt vielfach auch am Tag Dauerfrost. Lediglich im Westen und Südwesten können die Temperaturen am Tag auch mal knapp über die 0-Grad-Marke klettern. (mz)