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Mitteldeutsche Zeitung | Wissenschaftsminister Hartmut Möllring in Merseburg: Hochschule fördert Existenzgründer
10. February 2016
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Wissenschaftsminister Hartmut Möllring in Merseburg: Hochschule fördert Existenzgründer

Wissenschaftsminister Hartmut Möllring (2.v.l.) lässt sich von den Jungunternehmern Sophie Schreiner und Jan Roye ihre Geschäftsidee erklären.

Wissenschaftsminister Hartmut Möllring (2.v.l.) lässt sich von den Jungunternehmern Sophie Schreiner und Jan Roye ihre Geschäftsidee erklären.

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Wölk

Merseburg -

Mit Pusteblumen für die Küchenwand sind Jan Roye und Sophie Schreiner gut im Geschäft. Im vergangenen Jahr machten sich die beiden Studenten beziehungsweise Absolventen der Hochschule Merseburg selbstständig. Profitiert haben sie dabei von der Gründerförderung, die beide Jungunternehmer auf dem Weg in die Selbstständigkeit beriet.

Damit ihnen viele weitere Studenten und Ehemalige nachfolgen, hat Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) am Mittwoch einen dicken Zuweisungsbescheid überreicht. 724 000 Euro fließen aus einem Programm der Investitionsbank des Landes in den Aufbau der hochschuleigenen Gründerförderung, die es zwar seit einigen Jahren schon gibt, bislang jedoch nur in Kooperation mit der halleschen Uni funktionierte. „Eine gute Idee allein reicht für eine Existenzgründung nicht aus“, sagte Möllring. Wichtig sei es auch, mutige Menschen auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen. Das sollen mit Hilfe des Geldes nun die Experten der Gründerförderung, die im Bereich der Wirtschaftswissenschaften angesiedelt ist. „Die Nachfrage ist schon groß“, erklärte die zuständige Koordinatorin, Annette Henn. Viele Studenten lassen sich noch vor ihrem Abschluss zum Thema Existenzgründung beraten, allen voran die Wirtschaftswissenschaftler. „In einigen Fällen beraten wir auch einfach nur Interessenten, welche Weiterbildungen es gibt, um sich für die Selbstständigkeit fit zu machen“, sagt sie.

Ab kommenden Montag wird der Gründerservice drei Jahre lang gefördert. „Mit dem eigenständigen Angebot haben wir nun mehr Ressourcen, um die Wahrnehmung der Hochschule als Gründerhochschule und Innovationsschmiede zu stärken“, meinte der Prorektor für Forschungs- und Wissenstransfer, Dirk Sackmann, am Rande der Übergabe des Bescheids. (mz)


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