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Pannen mit der Technik: Noch läuft es auf neuer ICE-Strecke nicht immer rund

Die 2.668 Meter lange Unstruttalbrücke bei Steigra gehört zu den imposanten Bauwerken der ICE-Neubaustrecke zwischen Halle und Erfurt. Pro Tag rasen 63 ICE mit Tempo 230 über die Gleise.

Die 2.668 Meter lange Unstruttalbrücke bei Steigra gehört zu den imposanten Bauwerken der ICE-Neubaustrecke zwischen Halle und Erfurt. Pro Tag rasen 63 ICE mit Tempo 230 über die Gleise.

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Peter Wölk

Merseburg -

Auf der neuen ICE-Strecke zwischen Halle/Leipzig und Erfurt funktioniert der Zugverkehr seit dem 13. Dezember weitgehend reibungslos. Allerdings hat es zuletzt vereinzelt auch technische Probleme gegeben, wie die Bahn gegenüber der MZ bestätigte. So sei es in Einzelfällen zu Fehlfunktionen zwischen dem elektronischen Überwachungssystem auf der Strecke und ICE-Zügen gekommen.

Einige ICE wurden deshalb abgebremst, andere mussten angesichts der Verbindungsfehler umgeleitet werden. Die Bahn spricht von ärgerlichen Kinderkrankheiten, die im ersten Halbjahr 2016 behoben sein sollen. „Die Sicherheitsmechanismen zur Zugbeeinflussung funktionieren jedenfalls zuverlässig“, sagte eine Bahnsprecherin der MZ.

Derzeit verkehren auf dem 121 Kilometer langen Abschnitt pro Tag 63 ICE-Züge, die mit Tempo 230 unterwegs sind. Die Bahn rechnet damit, dass noch in diesem Jahr auch der Güterverkehr anlaufen wird. Mit der Freigabe der gesamten Strecke bis Nürnberg im Jahr 2017 soll auch der Gütertransport deutlich wachsen. (mz)


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