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Mitteldeutsche Zeitung | Fotorätsel aus Merseburg: Imposanter Bau im Zentrum
24. January 2016
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Fotorätsel aus Merseburg: Imposanter Bau im Zentrum

Dies ist das neue Rätselmotiv. Wo ist es entstanden? Was wird gesucht? Die Teilnahme lohnt sich. Es winken 30 Euro.

Dies ist das neue Rätselmotiv. Wo ist es entstanden? Was wird gesucht? Die Teilnahme lohnt sich. Es winken 30 Euro.

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Peter Wölk

Merseburg -

Das dieswöchige Rätselfoto scheint wohl etwas zu einfach gewesen zu sein. Zumindest war es für die Rätselfreunde kein Problem, die Stadtkirche St. Maximi in Merseburg zu erkennen. Auch Peter Töpfer aus Merseburg lag mit seiner Antwort ganz richtig und ist in dieser Woche der Gewinner des MZ-Fotorätsels. 30 Euro gehen ihm in den nächsten Tagen per Postanweisung zu. Herzlichen Glückwunsch!

Das höchste Bauwerk der Stadt

„Eine Anekdote ist das wohl nicht, aber in den 1970er, 80er Jahren grollte Gott hin und wieder mit vom großen Steildach herabfallenden Ziegel. Übrigens Thilo hatte auch hier bei der Fertigstellung um 1500 die Hände im Spiel“, weiß Töpfer zu berichten. Birgit Hartmann aus Bad Dürrenberg kann noch ergänzen: „Mit 70 Metern ist es das höchste Bauwerk der Stadt. Die 1876 von dem Merseburger Orgelbauer Friedrich Gerhardt gebaute Orgel erklingt zu Gottesdiensten und vielen schönen dort stattfindenden Konzerten.“

Erstmals 1247 erwähnt

Noch detaillierter hat sich Manfred Olejniczak mit der Kirche beschäftigt. „Die Kirche ist ein imposanter Bau im Zentrum unserer Stadt und wurde im Jahre 1247 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1432 begann ein Umbau der Kirche, der fast 80 Jahre dauerte. So wurde die Kirche von einem romanischen Baustil zu einer gotischen Hallenkirche umgestaltet. Nur der romanische Kirchturm blieb erhalten.“ Außerdem, schreibt Olejniczak, sei der Kirchturm am 14. Juli 1866 durch einen Brand stark beschädigt worden. Und so wurde die Kirche umgestaltet und ein neuer Kirchturm gebaut. „Die anfallenden Baukosten von ca. 81.000 Talern wurden zwischen der kirchlichen und politischen Gemeinde geteilt“, schreibt Manfred Olejniczak.

Doch nun zum aktuellen Rätselfoto, vielleicht gibt das dem einen oder anderen doch ein paar Rätsel auf. Wo ist es entstanden? Was wird gesucht? Kennen Sie eine Anekdote dazu? Einsendeschluss ist der 4. Februar. Wichtig ist für die Teilnahme am Gewinnspiel, dass Sie Ihren vollständigen Namen und Ihre Adresse nennen.

MZ-Lokalredaktion, Entenplan 9, 06217 Merseburg, E-Mail: redaktion.merseburg@mz-web.de. (mz/mva)


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