Nachrichten aus Sachsen-Anhalt, Mitteldeutschland und der Welt

Einsturzgefahr gebannt?: Altenburger Friedhof in Merseburg noch immer gesperrt

Nach wie vor sind große Teile des Altenburger Friedhofs in Merseburg gesperrt, 281 Gräber nicht erreichbar. Die Entscheidung über eine Freigabe trifft das evangelische Kirchspiel.

Nach wie vor sind große Teile des Altenburger Friedhofs in Merseburg gesperrt, 281 Gräber nicht erreichbar. Die Entscheidung über eine Freigabe trifft das evangelische Kirchspiel.

Foto:

Dirk Skrzypczak

Merseburg -

Vor einem Monat hatten Fachleute bereits für zwei Baufelder auf dem Altenburger Friedhof Entwarnung gegeben. Dort war es gelungen, alte Luftschutzstollen aus dem Zweiten Weltkrieg so zu verfüllen, dass von ihnen keine Einsturzgefahr mehr ausgeht. Allerdings sind nach wie vor große Teile des Friedhofs gesperrt, 281 Gräber nicht zu erreichen.

„Wir haben in drei Bereichen die Hohlräume verfüllt. Zwei sind sicher, dass habe ich dem evangelischen Kirchspiel in Merseburg mittlerweile auch schriftlich mitgeteilt“, sagte Bernd Rüttinger, Referatsleiter Bau in der evangelischen Kirche Mitteldeutschlands. Den Friedhof wieder freizugeben, liege nun in der Entscheidung des Merseburger Kirchspiels. Dort wird man sich vermutlich in den nächsten Tagen positionieren.

„Der Gemeindekirchenrat wird festlegen, ob der Friedhof teilweise freigegeben werden kann oder ob noch abgewartet wird, bis auch auf dem letzten Baufeld die Arbeiten beendet sind“, sagte Heike Ebel-Rehhahn aus der Friedhofsverwaltung der MZ. Am Donnerstag ist dazu ein Treffen mit Baufachleuten sowie Kirchenvertretern auf dem Altenburger Friedhof angesetzt. (mz)


Das Wetter in Merseburg: präsentiert:

Bilder
Babybilder