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Direktkandidat im Wahlkreis 39: Steffen Rosmeisl tritt für die CDU an

Steffen Rosmeisl tritt bei der Landtagswahl für die CDU als Direktkandidat für den Wahlkreis 39 an.

Steffen Rosmeisl tritt bei der Landtagswahl für die CDU als Direktkandidat für den Wahlkreis 39 an.

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P. wölk

Merseburg -

„Für unsere Heimat“, prangt es am unteren Rand der Wahlplakate vom Direktkandidaten der CDU im Wahlkreis 39 für die Landtagswahl am 13. März, Steffen Rosmeisl. Doch was bedeutet „Heimat“ überhaupt in einem Bundesland, das viele Menschen als künstliches Gebilde empfinden? „Heimat ist dort, wo man zu Hause ist, wo man sich wohlfühlt“, erklärt Rosmeisl. Dass diese Stimmung auch auf Sachsen-Anhalt und insbesondere seine eigene Heimat, nämlich den Saalekreis, weiterhin zutrifft, dafür will sich der Christdemokrat, der bereits ein drittes Mal in den Landtag einziehen will, in Magdeburg engagieren. „Denn wir sind die Partei, die dafür steht, dass sie sich dafür einsetzt“, sagt er.

Die Faktoren, die das Befinden der Menschen im Land prägen und im Landtag beeinflusst werden können, sieht Rosmeisl vor allem in der Wirtschaft, der Bildung, der Sicherheit und auch beim Thema Flüchtlinge.

Weiterbau der A143 voranbringen

„Es ist wichtig, die Infrastruktur weiter voranzubringen“, sagt der CDU-Politiker mit Blick auf die angesiedelten Unternehmen und hier lebenden Menschen. Gern verweist er auf den Erfolg beim beschlossenen Autobahnzubringer in Merseburg-Süd, der L 178n. Aufgabe sollte es sein, nun auch den Weiterbau der A 143 auf den Weg zu bringen, um den Autobahnring rund um Halle zu schließen. Aber auch die touristische Infrastruktur hat Rosmeisl im Sinn, zum Beispiel im Bereich des Geiseltalsees, in dessen Nähe er mit seiner Familie lebt.

Keine Experimente mehr wollen er und seine Partei bei der Schulpolitik, wie Rosmeisl sagt. „Wir wollen die Sekundarschulen und die Gymnasien stärken.“ Zudem sei seiner Ansicht nach ohnehin nicht die Schulform entscheidend, sondern die Qualität des Unterrichts - ein weiteres Manko ist dabei die Unterrichtsversorgung, die in vielen Einrichtungen im Argen liegt. „Das muss verbessert werden, ohne Frage“, meint er.

Flüchtlinge in Lohn und Brot bringen

Den Vorwurf, beim Thema Sicherheit keine Geradlinigkeit gezeigt zu haben - erst wurde im Zuge der Polizeireform Personal abgebaut und nun in Form von Hilfspolizisten wieder aufgerüstet - weist Rosmeisl auch im Namen seiner Partei zurück. „Personal abgebaut wurde auch unter der vorherigen Regierung“, betont der Direktkandidat der CDU.

Mit Blick auf die große Zahl an Flüchtlingen, die nach Sachsen-Anhalt gekommen sind, will Rosmeisl versuchen, so viele wie möglich von ihnen in Lohn und Brot zu bringen, um die sozialen Sicherungssysteme zu entlasten. Verkraften würde dies der gute Arbeitsmarkt allemal. „Ich bin aber nicht überzeugt davon, dass wir dabei alle Geflüchteten mitnehmen können“, sagt er. Deshalb plädiert er auch dafür, einen Großteil der Menschen, in ihre Heimatländer zurückzuführen, sobald dort ihre Sicherheit gewährleistet ist. (mz)


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