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Asylbewerber: Saalekreis richtet sich auf mehr Flüchtlinge ein

Ein Flüchtling in der Zentralen Anlaufstelle in Halberstadt.

Ein Flüchtling in der Zentralen Anlaufstelle in Halberstadt.

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Archiv/kranert-Rydzy

Merseburg -

Die angespannte Lage in den Krisenherden auf der Welt könnte für einen erhöhten Zustrom von Flüchtlingen sorgen. So melden Landkreise und Städte bereits Bedenken an - weil dann womöglich Unterkünfte fehlen. „Im Saalekreis ist die Situation noch beherrschbar“, erklärt Kreissprecherin Kerstin Küpperbusch auf Nachfrage der MZ. So rechne man ab September mit 62 weiteren Asylbewerbern. „Die Anzahl der aufzunehmenden Flüchtlinge kann von Quartal zu Quartal variieren, richtet sich jedoch nach einem vom Land aufgestellten Verteilerschlüssel“, so Küpperbusch.

Aktuell sind im Saalekreis 260 Flüchtlinge in der Gemeinschaftsunterkunft in Krumpa untergebracht. Das Haus bietet eine Kapazität von 280 Plätzen. Hinzu könne der Landkreis derzeit auf 428 Plätze in 164 Wohnungen zurückgreifen, von denen 383 Plätze belegt seien. Diese dezentralen Wohnungen sind im gesamten Landkreis verteilt. Allerdings sieht sich der Landkreis mittelfristig mit Problemen konfrontiert. „Aufgrund der anhaltenden und dauerhaften Zuweisung von Flüchtlingen müssen wir perspektivisch über Konzepte zur Unterbringung nachdenken“, erklärt Küpperbusch. In Halle beispielsweise sind die Wohnraum-Kapazitäten bereits jetzt nahezu erschöpft.


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