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Saalekreis: Weitere Suche nach Verunglücktem

Uhr | Aktualisiert 18.09.2012 13:17 Uhr
Mit einem Sonargerät wird der Grund des Sees abgesucht. (FOTO: PETER WÖLK) 
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Auf dem Runstedter See wird am Dienstag erneut nach dem Mann Ausschau gehalten, der wahrscheinlich ertrunken ist. Die Freiwillige Feuerwehr Braunsbedra setzt dazu wieder ein Boot mit einem Sonargerät ein.
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FRANKLEBEN/MZ. 

Am Runstedter See läuft die Suche nach dem Mann, der Sonntag wahrscheinlich beim illegalen Baden ertrunken ist, am Dienstag mit einem Großaufgebot an Hilfskräften weiter. Die Freiwillige Feuerwehr Braunsbedra setzt seit dem Vormittag dazu wieder ein großes Boot mit einem Sonargerät sowie ein kleineres Schlauchboot zur Suche unmittelbar am Nordost-Ufer bei Frankleben ein, wo ein Spaziergänger Sonntagmittag den Mann rund 150 Meter weit draußen auf dem See zuletzt gesehen hatte. Die Polizeidirektion Halle hat gegenüber der MZ angekündigt, am Dienstagnachmittag die Einsatzkräfte mit Beamten des Reviers Saalekreis und der Landesbereitschaftspolizei zu verstärken. Auch ein Boot der Wasserschutzpolizei sei ins Geiseltal unterwegs.

Die zuständige Stadtverwaltung Braunsbedra erwägt derweil erneut, zusätzlich eine Hundestaffel der DLRG anzufordern. Am Montag war diese Idee noch verworfen worden, weil es auf dem See zur Verbesserung der Wasserqualität mehrere Tiefenbelüftungs-Stationen gibt. Sie mussten eingerichtet werden, weil in dem ehemaligen Tagebaurestloch zwischen 1960 und 1990 unter anderem teils hochgiftige Kraftwerksaschen eingeleitet wurden. Nun wurde befürchtet, dass diese Tiefenbelüftung die empfindlichen Hundenasen verwirren könnte.

Der für den unter Bergrecht stehenden Runstedter See zuständige Bergbausanierer LMBV hat aber nach Auskunft der Braunsbedraer Stadtverwaltung inzwischen reagiert und diese Tiefenbelüftung vorübergehend abgestellt. Weiter unbekannt ist, um wen es sich bei dem Verunglückten handeln könnte. Laut Polizeisprecher Ralf Karlstedt gibt es nach wie vor keine Vermisstenmeldung. Zwar waren mehrere Hinweise bei der Polizei eingegangen. Ihre Überprüfung ergab aber zum Glück, dass die jeweiligen Personen wohlbehalten sind. Der 16-jährige als Ausreißer bekannte Braunsbedraer, den seine Mutter Montag wieder als abgängig bei der Polizei meldete, ist seit Dienstagmittag wieder zu Hause. Er hatte sich bei einem Freund in Zeitz aufgehalten.

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