"Das ist keine Gesprächsgrundlage, denn es liegt noch unterhalb der Inflationsrate", sagte Danny Mertens, Gewerkschaftssekretär der IG BCE in Halle-Magdeburg und zuständig für die Beschäftigten des Kraftwerks Schkopau.
Am kommenden Montag wird die IG BCE entscheiden, ob eine Urabstimmung über einen Streik eingeleitet wird. Anfang Februar könnte dann der Streik beginnen. "Die Tür für weitere Gespräche mit Eon ist in dieser Zeit aber immer offen", sagte Mertens. Ob auch in Schkopau gestreikt wird, wenn die Urabstimmung positiv ausfällt, konnte Mertens noch nicht sagen. "Das wird dann die bundesweite Streikleitung entscheiden." Erst am Montag hatten 60 Mitarbeiter aus Schkopau und Kirchmöser (Brandenburg) vor dem Werkstor des Kraftwerkes demonstriert. Die IG BCE vertritt nach eigenen Angaben 80 Prozent der 180 Beschäftigten im Kraftwerk Schkopau.