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Saalekreis: Salinestadt Bad Dürrenberg blüht weiter auf

Uhr | Aktualisiert 01.02.2013 20:24 Uhr
Der Kurpark ist eines der schönsten Flecken Bad Dürrenbergs. (FOTO: WÖLK) 
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Die erste Hürde hat Bad Dürrenberg bereits genommen: Die Stadt gehört zu den 20 in ganz Deutschland ausgewählten Kommunen, die am Wettbewerb "Entente Florale" teilnehmen können. Damit ist sie unter den Teilnehmern die einzige Stadt aus Ostdeutschland.
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Bad Dürrnnberg/MZ. 

"Wir haben uns im November beworben und mussten dann einen umfangreichen Fragebogen zur Stadt ausfüllen. Hätten wir die Mehrzahl der Fragen nicht mit Ja beantworten können, wären wir wohl gar nicht in die engere Auswahl gezogen worden. Dass wir teilnehmen können, war für uns eine große Überraschung", sagt Arpad Nemes (CDU), Bürgermeister der Stadt Bad Dürrenberg.

"Entente Florale" kommt aus dem Französischen und heißt sinngemäß "gemeinsam aufblühen". Im Rahmen des gleichnamigen Wettbewerbs werden bundes- und europaweit die schönsten Grünanlagen ausgezeichnet. Mit der Teilnahme wolle Bad Dürrenberg mehr Farbe in die Stadt und seine Ortsteile bringen, so Nemes. Das erhöhe die Attraktivität der Kommune insgesamt und sorge für eine bessere Lebensqualität. "Ziel des Wettbewerbs ist es, die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt und ihrem unmittelbaren Wohnumfeld zu fördern. Sie sollen dazu motiviert werden, ihre Ideen einzubringen und ihre Umwelt aktiv mit zu gestalten", heißt es auf der Internet-Seite von "Entente Florale" Deutschland.

"Bad Dürrenberg hat schon viel Grün. Wir fangen also nicht bei Null an", unterstreicht Nemes. Die Stadt verfüge über 36 Hektar Grünfläche. Dazu gehören beispielsweise der wunderschöne Kurpark, die Saaleaue und elf Kleingartenanlagen, um nur einige Beispiele zu nennen. Nemes hofft nicht zuletzt durch die Wettbewerbsteilnahme das Grün der Stadt zu einem weiteren Alleinstellungsmerkmal für Bad Dürrenberg entwickeln zu können.

Welche konkreten Projekte allerdings genau in Angriff genommen werden sollen, ist noch nicht klar. Allerdings sollen sie dauerhaft nutzbar sein und in Zusammenarbeit vieler Interessenten entstehen, um die Gemeinschaft zu stärken, nennt Jörg Höhne, Leiter Kultur, Tourismus und Solebetrieb, die Bedingungen.

Sicher ist, dass sich die Vorhaben rund um das Thema Salzgeschichte drehen werden. In den nächsten vier Wochen soll ein Musterplan aufgestellt werden. Die ersten Gespräche wurden bereits geführt. Doch noch hat Bad Dürrenberg Zeit. Erst Anfang Juli wird die Wettbewerbskommission der "Entente Florale" die Stadt besuchen, um sie näher in Augenschein zu nehmen.

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