Nettes Umfeld, das sind vor allem die Thaldorfer Pfingstburschen. Seit mehr als zwölf Jahren ist der 29-Jährige Mitglied. "Seit knapp sechs Jahren bin ich Vereinsvorsitzender", erzählt er. Dabei ist Andreas Nette kein gebürtiger Thaldorfer, sondern Querfurter. Durch seinen Sport landete er bei den Pfingstburschen.
"Mein Volleyballtrainer hat mir damals vom Verein erzählt", erinnert sich Andreas Nette, der in der Querfurter Stadtverwaltung arbeitet. Das Konzept, das der Verein verwirklicht, gefiel ihm. Die Pfingstburschen haben es sich Nette zufolge zur Aufgabe gemacht, das Leben in Querfurt mitzugestalten, es zu bereichern und dafür zu sorgen, "dass die Leute zusammenkommen".
Daher kümmern sich die Pfingstburschen nicht nur jedes Jahr um das Pfingstfest. "Seit Jahren richten wir mit der Querfurter Wasserwacht und dem Karnevalverein die Querneparty aus", so Nette. Auch andere Vereine wie Kleintierzüchter sowie Marinekameradschaft habe man dafür gewinnen können, so dass ein echter Höhepunkt für Groß und Klein geschaffen werden konnte. Außerdem würden sich zahlreiche Leute aus der Region jedes Jahr zum Brunnenfest nach Thaldorf aufmachen, das ebenfalls von den Pfingstburschen organisiert wird. Wie umfangreich und aufwendig die Organisation im Vorfeld ist, wissen die wenigsten.
"Zum einen müssen wir kalkulieren und Verträge mit Versorgern schließen", gibt der Vereinsvorsitzende einen Einblick. "Und dann legen wir bei den Vorbereitungen immer selbst Hand an." So würden die Pfingstburschen den Festplatz sowie das große Partyzelt herrichten. Das alles passiere nach der Arbeit. Unterstützt werde der Verein von mehreren Spendern. Mit aus der Taufe gehoben haben die Pfingstburschen zudem das Frühlingsfest für Kinder, das es noch nicht lange gibt und das sich zur Tradition entwickeln soll.