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MZ-Fotorätsel: Schöner Blick über die Stadt

Uhr | Aktualisiert 28.01.2013 10:50 Uhr
Wo steht diese Kirche und welchen Namen trägt sie? (FOTO: PETER WÖLK) 
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Erstaunlich, wie viele Zuschriften diesmal die MZ erreicht haben, und alle waren mit der richtigen Antwort versehen. Im neuen Gewinnspiel geht es diesmal um eine Kirche, die jedoch nicht in Merseburg steht. Wir suchen den Namen der Stadt.
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Merseburg/MZ. 

Erstaunlich, wie viele Zuschriften diesmal die MZ erreicht haben, und alle waren mit der richtigen Antwort versehen. Beim Rätselfoto handelte es sich diesmal um den Turm des Ständehauses in Merseburg. Das wusste auch Gerlinde Winkler aus Schkopau. Sie gewinnt damit 30 Euro, die ihr in den nächsten Tagen per Postanweisung zugestellt werden. Herzlichen Glückwunsch!

"Das Foto zeigt die holzverkleidete Turmhaube des Merseburger Ständehauses. Von dort oben hat man einen wunderschönen Blick auf das Schloss, Dom, Schlossgarten und die Innenstadt von Merseburg", schrieb uns unser Leser Robert Schmidt aus Merseburg. Er weiß auch, dass das Ständehaus 1892 gebaut wurde und zwar auf einem dem preußischen Staat von der Stadt Merseburg geschenkten Grundstück. "Die Grundsteinlegung des von Franz Schwechten entworfenen Gebäudes erfolgte am 7. September 1892. Die Bauausführung lag in den Händen der halleschen Architekten Knoch und Klammeyer. Im großen Saal befinden sich Historiengemälde von Hugo Vogel."

Nach dem Zweiten Weltkrieg war laut Arnulf Ryssel aus Merseburg das Heimatmuseum mit einer naturkundlichen Abteilung im Ständehaus untergebracht, bis es in den Ostflügel des Schlosses umzog. Auch die Büros des Kulturbundes hätten sich im ersten Stock befunden. Die Merseburger Ornithologen hätten erst in der Studiobühne und dann im Haeckelzimmer des "Klubs der Intelligenz" getagt, bis der "Dicke Heinrich" saniert war, lässt Ryssel wissen. Als Fidel Castro, so erinnert er sich weiter, in Merseburg empfangen wurde und die Prominenz vorn hereinzog, gingen die letzten Handwerker hinten hinaus. Nach 1989 gaben sich zahlreiche Nutzer die Klinke in die Hand. Am 22. März 1998 unterzeichneten der damalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reinhard Höppner, und der OB von Merseburg, Jürgen Glietsch, die Übereinigungsurkunde des Ständehauses vom Land an die Stadt, schrieb Manfred Olejniczak. Nach fünfjähriger Sanierung wurde das Haus am 3. Oktober 2003 wieder eröffnet. "Heute herrscht in vielen Räumen Leerstand - schade", so Ryssel.

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