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Mitteldeutsche Entsorgungsgesellschaft: Müllskandal im Saalekreis bleibt unaufgeklärt

Uhr | Aktualisiert 11.01.2013 16:09 Uhr
Die Mueg hat tausende Tonnen illegal vergrabenen Mülls mittlerweile beseitigt und ordnungsgemäß entsorgen lassen. Im Oktober 2011 waren die Arbeiten voll im Gang. (FOTO: PETER WÖLK) 
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Die Staatsanwaltschaft Halle hat das Verfahren gegen die Mitteldeutsche Umwelt- und Entsorgungsgesellschaft (Mueg) eingestellt. Die Firma war 2011 in den Fokus der Ermittler geraten, als im ehemaligen Tagebaurestloch Beuna (bei Merseburg) tausende Tonnen illegal entsorgter Müll gefunden wurden.
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Merseburg/MZ. 

"Wir konnten niemandem eine Straftat nachweisen", sagte am Freitag Oberstaatsanwältin Heike Geyer der MZ. Die Ermittlungen hatten sich auf Flächen bei Asendorf, Großkayna und Beuna konzentriert. Allerdings habe man nur in Beuna illegal vergrabenen Müll entdeckt, "von dem aber keine Gefahr ausgegangen ist". Das Landesamt für Umweltschutz hatte Ende 2011 noch von Materialen mit einem erheblichen Schadstoffgehalt gesprochen. Da man jedoch nicht zweifelsfrei klären konnte, wer letztlich für die Deponierung des Hausmüll ähnlichen Abfalls verantwortlich war, habe man das Verfahren eingestellt, so Geyer. "Die Akte geht an das Landesamt für Umweltschutz", erklärte Geyer. Vermutlich war der Müll in den Jahren 2006 und 2007 nach Beuna gelangt. Die Mueg hatte nach eigenen Angaben Anfang 2011 die Einlagerungen bemerkt und im Juli 2011 mit der Entsorgung des Abfalls begonnen.

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