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Illegale Müllentsorgung: Beunaer Restloch wird künftig besser gesichert

Uhr | Aktualisiert 15.01.2013 12:32 Uhr

Die Mueg hat tausende Tonnen illegal vergrabenen Mülls mittlerweile beseitigt und ordnungsgemäß entsorgen lassen. Im Oktober 2011 waren die Arbeiten voll im Gang. (FOTO: PETER WÖLK)

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Nach der Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen die Mitteldeutsche Entsorgungs- und Umwelt GmbH (Mueg) wegen illegaler Müllablagerung reagierte Geschäftsführer Ulf Leistikow erleichtert. Es ging um etwa 200 Tonnen hausmüllähnlichen Abfall im Tagebaurestloch im Beuna. Wer den Müll in Beuna abgeladen hat, wird wohl nie zu klären sein.
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BRAUNSBEDRA/MZ. 

Nach der Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen die Mitteldeutsche Entsorgungs- und Umwelt GmbH (Mueg) wegen illegaler Müllablagerung reagierte Geschäftsführer Ulf Leistikow erleichtert: "Für uns ist das ein positives Signal. Der Vorwurf war schon sehr unangenehm."

Die Staatsanwaltschaft Halle hatte am vergangenen Freitag mitgeteilt, dass niemandem eine Straftat nachgewiesen werden konnte. Es ging laut Mueg um etwa 200 Tonnen hausmüllähnlichen Abfall im Tagebaurestloch im Beuna, der vermutlich in den Jahren 2006 und 2007 dort hingebracht wurde. Die Größenordnung sei im übrigen nicht vergleichbar gewesen mit Vorfällen wie in Bitterfeld im Jahr 2011. "Wir haben nichts Illegales gemacht. Es war folgerichtig, dass das Verfahren eingestellt wurde", sagte Leistikow. Wer den Müll in Beuna abgeladen hat, werde wohl nie zu klären sein. Klar war für Leistikow auf jeden Fall: "Das geschah eindeutig gegen unseren Willen und gegen unser Wissen." Trotz der Einstellung des Verfahrens befürchtete der Geschäftsführer einen Imageschaden für die Mueg. "Es bleibt immer etwas zurück." Seine Gesellschaft habe alles unternommen, um das Problem zu beseitigen. Der illegale Müll sei seit April des vergangenen Jahres endgültig entsorgt . "Wir haben das zu hundert Prozent weggeräumt", so Leistikow. Im Sommer 2011 hatte die Mueg mit den Aufräumarbeiten in Beuna begonnen.

Damit künftig solche Vorfälle verhindert werden können, hat die Mueg nach eigenen Angaben Sicherungsmaßnahmen in dem Tagebauloch unternommen. So seien die Umzäunung sowie die Absperrung ausgebaut und die Überwachung verbessert worden. "Absolute Sicherheit wird es bei einem so großen Gelände aber nicht geben", sagte der Geschäftsführer.

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