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Eishockey: Istvan Pal steckt wieder im Trikot der Saale Bulls

Uhr | Aktualisiert 22.11.2012 23:14 Uhr

Istvan Pal. (ARCHIVFOTO: LÖFFLER)

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Der Personal-Notstand bei den Saale Bulls nimmt mittlerweile beängstigende Züge an. Man behilft sich nun aus den eigenen Reihen. Und auch ein alter Bekannter versucht sein Comeback bei den Saale Bulls.
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Halle (Saale)/MZ. 

Der Personal-Notstand bei den Saale Bulls nimmt mittlerweile beängstigende Züge an. Nach Martin Miklik, der sich schon Anfang der Woche mit Grippe krank meldete, liegen nun auch Robin Slanina, Christian Köllner und Max Veltwisch flach. Dazu muss Daniel Sevo bei den beiden Auswärtsspielen am Wochenende den letzten Rest seiner insgesamt Sechs-Spiele-Sperre abbrummen und auch Kai Schmitz muss wegen einer Sperre am Sonnabend zuschauen. Drei komplette Reihen bekommt Halle also wirklich nicht mehr zusammen. Man behilft sich nun aus den eigenen Reihen.

Alexander Rusch, Ex-Profi und längst Nachwuchstrainer im Verein, ist schon seit ein paar Spielen als Verteidiger dabei. Und gar nicht einmal schlecht. Nun versucht ein weiteres alt-bekanntes Gesicht sein Comeback bei den Saale Bulls. Istvan Pal, der alte Ungar. Alt, ist in diesem Fall gar nicht einmal so sehr eine Frage des Alters, denn Pal ist tatsächlich erst 30 Jahre. Alt ist eher eine Interpretation seines letzten Auftritts in Halle. "Das war, wenn ich mich recht erinnere, im Jahr 2005. Auf jeden Fall noch mitten in der Übergangszeit von den Saaleteufeln zu den Saale Bulls", sagt Istvan Pal, der längst die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt und in den letzten Jahren in Leipzig und bis zum Ende der letzten Saison in Erfurt gespielt hat.

"Ich habe den Kontakt zu Halle nie verloren und mich zuletzt in der zweiten Mannschaft fit gehalten. In dieser Woche gab es dann die ersten Trainingseinheiten bei Trainer Jiri Otoupalik. Ich denke schon, dass ich der Mannschaft noch ein Stück helfen kann", sagt Istvan Pal. Freilich wird das auf Kosten eines gewaltigen Muskelkaters nach den Spielen in Niesky am Sonnabend und bei Preußen Berlin am Sonntag gehen. "Macht nichts", sagt der alte Ungar da nur.

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