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Ausschreitungen in Connewitz: Brennende Autos und eingeworfene Schaufensterscheiben

Polizei

Die Polizei zeigt am 11. Januar starke Präsenz in Leipzig.

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dpa

Leipzig -

Zeitgleich zu einer Kundgebung der fremdenfeindlichen Legida-Bewegung ist es am Montagabend in Leipzig an mehreren Orten zu gewalttätigen Ausschreitungen rechter Randalierer gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden mehrere Autos angezündet, Pyrotechnik abgefeuert und Dutzende Schaufensterscheiben eingeschlagen. Vorfälle habe es im Bereich Connewitz/Südvorstadt und im Stadtteil Plagwitz gegeben, sagte eine Sprecherin.

Ob es auch Verletzte gab, konnte sie nicht sagen. Zur Feststellung der Personalien seien mehrere Verdächtige in Gewahrsam genommen worden. Es soll sich um Mitglieder der Hooliganszene handeln. Laut Polizeisprecher Andreas Loepki gehörten nach ersten Erkenntnissen auch Hooligans des Halleschen FC zu den Unruhestiftern.

Ein Jahr Legida in Leipzig
Leipzig, 11. Januar 2016: Bei der Demo zum ersten Jahrestag von Legida in Leipzig waren rund 3.000 Teilnehmer dabei. Etwa ebenso viele Menschen demonstrierten für Weltoffenheit und Toleranz. Hunterte Rechte zogen randalierend durch Leipzig-Connewitz.

Die Demonstrationen im Stadtzentrum, an denen Tausende Gegner und Anhänger der Legida teilnahmen, verliefen den Angaben zufolge dagegen bis zum späten Abend weitgehend friedlich. Die Polizei war mit einem Großaufgebot und Beamten aus mehreren Bundesländern im Einsatz, um die Lager zu trennen. (dpa/mz)



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