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Karneval 2016: Jeckes „Google Doodle“ feiert Weiberfastnacht

Feiernde Pfannkuchen als „Google Doodle“ an Weiberfastnacht.

Feiernde Pfannkuchen als „Google Doodle“ an Weiberfastnacht.

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Screenshot - Google

Das „Google Doodle“, das Suchende am vierten Februar auf der Startseite des Internetriesen antreffen, zeigt hüpfende Berliner Pfannkuchen mit Hüten, umgeben von Konfetti und Luftschlangen.

Auch die Kamelle - also die Karnevalssüßigkeiten - fehlen nicht und eine Schere, sowie abgeschnittene Krawatten deuten auf den Brauch hin, dass Frauen an Weiberfastnacht den Männern die Krawatte abschneiden, dafür die Herren aber mit einem Bützchen, einem Küsschen, entschädigen.

Doch die Tradition des "Wieverfastelovend", wie der Tag auf Kölsch heißt, ist älter als jeder Schlips und geht bis ins Mittelalter zurück, wo Frauen den Tag feierten und ihren Männern den Gehorsam verweigerten. Je nach Region kennt man Weiberfastnacht unter anderem Namen, beispielsweise als Altweiber, Weiberfasching, Fettdonnerstag oder auch Schwerdonnerstag.

Im Rheinland wird ist der Donnerstag inoffiziell ein Feiertag. In vielen Betrieben wird spätestens ab mittags auch gefeiert, Verkleidungen und bunte Dekoration sind häufig auch in Geschäften und an Arbeitsplätzen gesehen. (lk)