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MZ-Laufaktion in Wittenberg: Startschuss ist gefallen

Beim Auftakttraining zur dritten Gesundheitsaktion waren am Sonntag im Arthur-Lambert-Stadion 118 Teilnehmer am Start.

Beim Auftakttraining zur dritten Gesundheitsaktion waren am Sonntag im Arthur-Lambert-Stadion 118 Teilnehmer am Start.

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thomas tominski

Thomas Tominski -

„Ich bin gut vorbereitet“, sagt Trainer Uwe Fabian und tippt dabei auf sein Namensschild. Der Diplomsportlehrer, der von allen Teilnehmern der gemeinsamen Gesundheitsaktion von Kreissportbund und Mitteldeutscher Zeitung seit der Premiere 2014 respektvoll „der Schleifer“ genannt wird, versprüht Minuten später seinen „Charme“ und droht bereits die erste Strafe an. Wenn beim nächsten Training am Mittwoch jemand ohne Namensschild im Lambert-Stadion erscheint, wird er mit Liegestützen belohnt. „Frauen fünf und Männer zehn“, sagt er und sorgt unter den 118 Hobbysportlern für viel Heiterkeit. Zu ihnen gehört auch Ramona Karwath, die sich als Laufanfängerin einen „ordentlichen Einstieg“ wünscht.

Das war doch mal ein toller Auftakt! Mehr als 100 Läufer waren heute beim Startschuss der MZ-Laufaktion dabei.

Posted by MZ Wittenberg on Sonntag, 14. Februar 2016

„Ich freue mich auf die Aktion“, meint sie und verrät, dass sie ihre Freundin zur Teilnahme überredet hat. Ramona Karwath hat großen Respekt vor dem Ziel, das sie mit den anderen Neueinsteigern am 7. Mai erreichen will. Nach drei Monaten hartem Training steht dann beim Nachtlauf der Wettbewerb über 6,3 Kilometer auf dem Programm. „Wir werden von den Trainern professionell darauf vorbereitet. Ich denke schon, dass ich die Strecke schaffen werde.“ Der Wittenberger Thomas Jünemann hat seinen Sohn Malte als Verstärkung mitgebracht. Beide sind von ihrem „persönlichen Sieg“ fest überzeugt. „Ich bin eigentlich hier, damit ich das Laufen mal von der Pike auf lerne“, erklärt Thomas Jünemann und verrät, dass er sich bisher mehr im Studio fit gehalten hat. Beim Thema läuferische Träume hält er den Ballbetont flach. „Erst die 6,3 Kilometer am 7. Mai schaffen, dann sehe ich weiter“, sagt er und erzählt, dass er sich darauf freut, dem inneren Schweinehund den Kampf anzusagen.

Sekunden später strömen alle Neueinsteiger auf die Bahn und werden vom „Schleifer“ mit Erwärmungs-übungen auf Betriebstemperatur gebracht. Als die erreicht ist, fällt mit fünfmal fünf Minuten Ausdauerlauf der Startschuss ins Abenteuer dritte Gesundheitsaktion.

Chefcoach Karl-Heinz Kotzur („der Verständnisvolle“) hat am Sonntag die „Wiederholungstäter“ an einer anderen Stelle im Lambert-Stadion versammelt und schwört seine Truppe für den Wettbewerb über 10,5 Kilometer ein. „40 Minuten lockerer Ausdauerlauf, jeder in seinem Tempo“, gibt er die Marschrichtung vor. Einige suchen ihr Glück auf der Tartanbahn, die meisten verlassen im Laufschritt das Stadion und düsen durch die Stadt.

Bei der dritten Auflage läuft alles sehr professionell ab. Fast alle Teilnehmer kommen gut ausgerüstet zum ersten Training und erzählen, dass sie bei der Auftaktveranstaltung am 27. Januar in der Leucorea viele gute Tipps für den Einstieg in ihr neues Leben erhalten haben. Trinkflaschen werden an der Seite deponiert, ein Großteil lenkt sich über Kopfhörer mit Musik ab. In den Laufpausen wird diskutiert. Dies zeigt, dass die Trainer - Doreen Meyer hat ihren Hund mitgebracht - ihre Schützlinge nicht überfordern. Peter-Hendrik Herrmann, der die Aktion ebenfalls zum dritten Mal begleitet, beobachtet die Läufer mit Argusaugen. „Es ist zweimal gut gelaufen. Diesmal wird es noch besser klappen“, sagt er und drückt beide Daumen. (mz)



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