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Rollhockey-Team des SV Allstedt: "Wir sind von Spiel zu Spiel besser geworden"

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„Produktionsberatung“ beim Allstedter Team.

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Kandel

Allstedt -

Am Ende herrschte Einigkeit. „Wir sind von Spiel zu Spiel besser geworden“, so Anika Karlstedt, Edel-Fan des Rollhockey-Teams des SV Allstedt. Fast identisch fiel das Urteil von Thomas Schlennstedt, Spieler-Trainer beim SV, aus: „Wir werden immer besser“, zeigte er sich nach dem zweiten Platz seines Teams beim Heyer-Cup zufrieden.

In der neuen Allstedter Sporthalle waren am Sonnabend vier Mannschaften beim Traditions-Turnier für Zweitbundesligisten am Ball. Für den SV Allstedt sprang dabei schließlich Rang zwei heraus.

Und das nach einem schleppenden Beginn. Im Auftaktspiel gegen Böhlitz-Ehrenberg mühten sich die Gastgeber zu einem 1:0-Erfolg. Jan Schlennstedt erzielte den spielentscheidenden Treffer für die Gastgeber.

Nicht minder spannend ging es im Duell zwischen Allstedt und Schwerte zu. Jan Schlennstedt legte das 1:0 vor, der Gast glich postwendend aus. 20 Sekunden vor Ultimo traf Maik Hirschfeld zum 2:1, der Sieg war greifbar nah. Doch fünf Sekunden vor Ultimo kamen die Gäste erneut zum Ausgleich.

In ihrem dritten Duell trafen die Allstedter schließlich auf Hüls. Dabei war die Konstellation vor dem Duell klar. Ein Sieg bringt dem SV den Turniersieg, ein Unentschieden Rang zwei und bei einer Niederlage wird es Platz drei. Die Partie endete 1:1. Ein Remis, das Hüls den Turniersieg bescherte und den Allstedtern schließlich Rang zwei einbrachte. In dieser Partie egalisierte Yves Karlstedt den Führungstreffer des Gastes aus Hüls.

„Es waren durchweg knappe Spiele mit wenig Toren. Das ist schon ungewöhnlich“, analysierte Schlennstedt das Turnier aus Sicht der Allstedter. Ein Lob hatte der Spieler-Trainer des SV dann noch parat. „Torhüter Marco Nickel hat eine Super-Leistung gezeigt. Da kann man nicht meckern.“ Doch auch die anderen Allstedter Spieler überzeugten. „Man merkt, dass wir auf dem Hallenboden immer besser zurechtkommen. Auch deshalb haben wir gegen Hüls so gut mitgehalten. Da ging es hin und her, das war schon in Ordnung. Es war interessant und knapp.“ Und dann wirft der Spieler-Trainer schon einen Blick auf die anstehenden Aufgaben. „Wir brauchen viele Spiele in der Halle. Das bringt uns nach vorn. Schließlich wollen wir auch in der 2. Bundesliga auswärts erfolgreicher punkten.“ (mz)