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Leichtathletik in Sangerhausen: Neue Bestweite für Connor Franke

Connor Franke

Connor Franke vom ASV

Foto:

Kunze

Sangerhausen -

Mehr als 900 Leichtathleten von 78 Vereinen aus zehn Bundesländern stritten in der Arena Leipzig um Meter, Sekunden und Medaillen. Der Landesleistungsstützpunkt des ASV Sangerhausen schickte acht Aktive an den Start. Ihre Bilanz kann sich sehen lassen: einmal Gold, dreimal Silber, zweimal Bronze sowie gute Platzierungen.

Till Blättermann gewann den 60-Metersprint souverän in 7,61 Sekunden. Und im Kugelstoßen reichten ihm 10.80 Meter – allerdings mit dem nun vier Kilogramm schweren Gerät.

Erwartungen erfüllt

Wie erwartet erfüllte einmal mehr Connor Franke (U12) die Erwartungen und holte sich im Sprint gegen starke Konkurrenz vor allem aus Sachsen Bronze über die 50 Meter in 7,75 Sekunden. Seine Silbermedaille im Weitsprung veredelte Franke mit einem neuen persönlichen Rekord von 4,33 Meter. Seine alte Bestleistung waren 4,24 m, gesprungen im vergangenen Jahr.

Auch Leßing qualifiziert sich fürs Finale

Im Sprint sind die Leichtathleten aus der Kreisstadt ohnehin immer an der Spitze zu finden. So auch Niklas Ebeling (U10), der über die 50 Meter Zweiter mit persönlicher Bestleistung (8,28 sek.) wurde. Für das Finale qualifiziert hatte sich auch sein Mannschaftskamerad Moritz Leßing, der wegen Verletzung aber nicht mehr antreten konnte.

Auch im Weitsprung erreichten beide Sangerhäuser das Finale und belegten dort die Plätze fünf und acht. Nicht ganz die Erwartungen erfüllten beide über die 600 Meter.

Das trifft auch für Christina Dingfeldt und Susanne Schlißke zu. Sie wurden über die vier Hallenrunden 12. (Schlißke) und 17. (Dingfeldt). Besser lief es da im Weitsprung. Dingfeldt wurde hier siebente. Und Schlißke landete auf Rang acht. Christina Dingfeldt kam im Medizinballstoßen noch auf einen guten fünften Platz mit 4,80 Metern.

Leonie Franke überrascht

Eine Silbermedaille steuerte am Ende des Tages noch Max Lukas Franke (U20) über die 1.500 Meter bei. Diese Distanz bewältigte der Schollschüler in 4:32,27 Minuten. Seine Schwester Leonie überraschte mit einem guten vierten Platz und einer guten Zeit über 800 Meter. Leonie, die eigentlich Geherin ist, lief.

Alles in allem eine erfolgreiche Bilanz in der Arena Leipzig. (mz)