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Landeligisten behalten Oberhand: Eisleben testet Varianten

Eislebens Daniel Stephansky (rechts) hat abgezogen.

Eislebens Daniel Stephansky (rechts) hat abgezogen.

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Jürgen Lukaschek

Eisleben -

Eintracht Lüttchendorf hat die Kicker von Aufbau Eisleben 4:2 besiegt. Die Gäste aus Helfta begannen furios und gingen bereits in der ersten Spielminute nach einen Lüttchendorfer Abwehrfehler in Führung.

In den folgenden Minuten sahen die Zuschauer viele Fehlpässe auf beiden Seiten. Ein Lüttchendorfer Angriff in der 15. Minute konnte zur Ecke geklärt werden. Den gut platzierten Eckstoß brachte Paul Ahlert mit einem sehenswerten Seitfallzieher zum Ausgleichstreffer im Tor unter. André Ochmann legte in der 34. Minute nach und brachte Eintracht 2:1 in Führung. Die Gastgeber rissen an der B 80 das Spielgeschehen jetzt an sich und arbeiteten gute Chancen heraus. In der 40. Minute hatte Aufbau die Chance zum Ausgleich, doch der Ball ging weit übers Tor.

Ball wird am leeren Tor vorbei geschoben

Nach dem Seitenwechsel vergaben die Lüttchendorfer eine sogenannte hundertprozentige Chance, denn der Ball wurde am leeren Tor vorbeigeschoben. Die Eintracht blieb dominant, konnte dies aber nicht in Tore umwandeln. Erst mit einem Doppelschlag in der 75. Minute durch Dietze und in der 78. Minute durch Suchy wurden die Angriffsbemühungen Eintrachts belohnt. In der 86. Spielminute konnten die Gäste aus Helfta durch Aschenbach auf das 2:4 verkürzen.

Zwei Optionen trainieren mit

Der MSV Eisleben legte beim 3:0 gegen Blau-Weiß Günthersdorf, Zweiter der Landesklasse 6, einen ordentlichen Auftritt hin. Was besonders ins Auge fiel, waren zwei Spieler, die offenkundig nicht aus dem Mansfeldischen stammen. „Ja, bei uns trainieren zurzeit zwei Südamerikaner mit, die durchaus eine Option als Verstärkungen für die Rückrunde sein könnten“, drückt es Steffen Hildebrandt, Vizepräsident des MSV, vorsichtig aus. Einer der beiden erzielte auch den dritten Treffer am Sonnabend. Tobias Bogmann hatte den MSV auf Kunstrasen in Führung gebracht. Dauerläufer Sebastian Dell sorgte für den zweiten Eisleber Treffer. „Dafür, dass wir bisher nur trainiert haben, sah das schon ganz ordentlich aus“, so Hildebrandt. Trainer Dirk Pfeiffer hatte am Samstag 15 Spieler zur Verfügung und konnte so zur Pause viermal wechseln. Wichtig sei laut Hildebrandt vor allem, dass alle gesund geblieben sind. Einzig Nico Buchmann habe im Moment einige Rückenprobleme.

Romonta Stedten hat gegen Askania Nietleben ein 2:2 erreicht. „Ein dickes Lob geht erst einmal an unseren Abteilungsleiter Dieter Rehmann, der dafür gesorgt hat, dass wir überhaupt spielen können“, sagte Trainer Daniel Stache.

Stache lobt Tempo der Mannschaft

Auch das Tempo, welches seine Mannschaft an den Tag legte, lobte Stache. Jens Köhler brachte Romonta früh in Führung. Allerdings fehlte bei weiteren Chancen die letzte Konsequenz. Nach der Pause war Nietleben zwingender, kam nach einem Torwartfehler zum Ausgleich. Und als die Stedtener am Strafraum der Askanen den Ball verloren, hieß es nach einem Konter plötzlich 1:2. „Wir haben uns zu viele Ballverluste geleistet und waren bei Kontern anfällig“, monierte Stache nach dem zweiten Test in diesem Jahr. Fast mit dem Schlusspfiff gelang Marc Böttger wenigstens noch der Ausgleichstreffer für den Gastgeber Romonta. (mz)



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