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Großörner gegen Amsdorf : Rot-Weiß aus dem Rhythmus

Fußball

Goßörner vor zwei Wochen eggen Eisdorf.

Foto:

Liedmann

eisleben -

Schweren Herzens musste Großörners Trainer Steffen Heyer den für gestern Abend geplanten Test in Amsdorf absagen. „Als wir das Spiel vereinbart haben, wusste ich noch nicht, dass einige meiner Spieler einen veränderten Arbeitsrhythmus haben werden. Dadurch fehlen allein schon sechs, dann noch zwei Urlauber und zwei Kranke. Das konnte also nichts werden.“ So hofft Heyer jetzt, dass seine Fußballer, aktuell Achter der Landesklasse 4, am Sonntag bei Einheit Bernburg auflaufen können. Es wäre der erste Test der Rot-Weißen fürs Jahr 2016.

Amsdorf verpflichtet Klinowsky

Verbandsligist Amsdorf spielte indes gestern Abend statt gegen Großörner gegen Askania Nietleben. Auf seiner Facebook-Seite verkündete der 1. FC Romonta gestern Mittag derweil die Verpflichtung von Linford Klinowsky. „Ja. Er hat bei uns unterschrieben“, bestätigte Amsdorfs Vizepräsident Enrico Brandt. Klinowsky feiert in drei Wochen seinen 21. Geburtstag, hat 38 Mal mit den A-Junioren des Halleschen FC in der Bundesliga dieser Altersklasse gespielt. In der U 23 des Clubs brachte es der Innenverteidiger zudem auf 23 Einsätze. Der letzte liegt allerdings auch schon mehr als ein halbes Jahr zurück. Bereits morgen wartet auf ihn und die Amsdorfer die nächste Bewährungsprobe. Zu Gast ist der Landesligist 1. FC Weißenfels (14 Uhr).

Eisleber testen weiter ein Duo

Nichts unterschrieben ist dagegen bei Landesligist MSV Eisleben vor dem Test gegen Nietleben, wo derzeit zwei mögliche Neuzugänge vorspielen. „Wir haben keine Eile“, so Steffen Hildebrandt. Laut Vizepräsident handelt es sich bei den beiden um einen Mittelfeldmann und „einen reinen Offensivspieler.“ Jetzt müsse man abwarten, ob dieses Duo „zu uns passt“.

Personell keine Veränderungen wird es dagegen bei den Landesligisten in Lüttchendorf und Stedten geben. Während die Eintracht morgen zu Hause auf Tresenwald Machern aus der sächsischen Landesklasse Nord trifft, empfängt Romonta an der Kippe den FSV Bennstedt aus der Landesklasse 4. „Wir müssen unbedingt unsere Chancenverwertung verbessern und auch im Umkehrspiel hatten wir zuletzt noch einige Reserven“, sagte Stedtens Trainer Daniel Stache.

Da steht Verbandsligist Arnstedt und beiderlei Hinsicht besser da, hatte jüngst beim 2:2 in Dölau einen ordentlichen Auftritt. Derzeit suchen die Edelweißen auf ihrer Internetseite den Spieler der Hinrunde, lassen Fans und Interessierte bis zum 22. Februar per Klick abstimmen. Ein weiteres Testspiel steht morgen an. Allerdings wieder auswärts, wie alle Partien in der Vorbereitung auf die Rückrunde. Die Reise geht zum VfB Ottersleben, Achter der Landesliga Nord. Bekanntester Spieler, auch aus Edelweißer Sicht, dürfte Steven Ebeling sein. Der 32-Jährige spielte mehrere Jahre beim Arnstedter Ligakonkurrenten Preussen Magdeburg, bis sich das Team aus der höchsten Spielklasse Sachsen-Anhalts zurückgezogen hat. Ansonsten werden es die Schützlinge von Thomas Vollmann mit einer überwiegend jungen Truppe zu tun bekommen. Verletzungen oder Erkrankungen sind am Anger nicht bekannt. Bleibt abzuwarten, ob in dieser Hinsicht auch alles so bleibt, wie es sich bisher dargestellt hat. (mz)