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Fußball-Verbandsliga: Fitnesszustand ist 1a

Martin Zander

Martin Zander (links) spielte einst selbst in Oschersleben. Morgen gastiert er dort mit Edelweiß Arnstedt.

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Detlef Liedmann

Arnstedt -

Axel Dammann klingt überzeugend: „Wir spielen am Sonnabend zu hundert Prozent in Aschersleben“, sagt der Betreuer bei Verbandsligist Edelweiß Arnstedt am Freitagfrüh. Mit dem Nachholspiel in der Börde wollen die Fußballer vom Anger in die Gänge kommen, bevor am 28. Februar mit dem Heimspiel gegen Haldensleben offiziell die Frühjahrsrunde des Jahres 2016 startet.

„Ich dränge jetzt auch noch mal beim Staffelleiter drauf, dass in Oschersleben gespielt wird. Sonst hängen wir nämlich in der Luft“, so Dammann. Denn Lüttchendorf stünde als Testgegner nicht mehr zur Verfügung. „Der Mannschaftsleiter hat mir gesagt, die Eintracht trainiert am Freitag noch mal und macht am Wochenende frei. Es müssen ja alle irgendwie planen.“ Ursprünglich war für morgen ein Test zwischen Lüttchendorf und Arnstedt anberaumt. Dann kam die Neuansetzung der Partie in Oschersleben. Zwar hatten sich Eintracht und Edelweiß eine Hintertür offen gehalten. Doch die ist nun zu, nachdem Oschersleben signalisiert hatte, dass am Sonnabend gespielt werden kann. „Aber, wenn ich raus gucke, bin ich da nicht so sicher“, sagt Dammann.

Gleichwohl sind die Edelweißen gerüstet. „Wir haben alle Mann an Bord. Nur Enrico Mania fehlt aus beruflichen Gründen“, so Dammann. Der Fitnesszustand der Mannschaft sei 1a. Und das es nur drei Vorbereitungsspiele gegeben hat, sage nichts über die Verfassung des Teams aus. „Ich habe selber ein paar Trainingseinheiten mitgemacht. Da ist es ganz schön zur Sache gegangen.“ Das Ziel für den Samstag sei jedenfalls klar. „Wir wollen drei Punkte holen und Anschluss an die Spitzengruppe halten.“ Bei einem Sieg in Oschersleben würde Arnstedt nach Punkten mit dem Tabellenvierten Burger BC gleichziehen und hätte dann sechs Punkte Abstand zum Spitzenreiter VfB Imo Merseburg.

Vor der Saison hatten die Edelweißen einen Platz unter den ersten drei als Zielstellung ausgegeben. Mäzen Lutz Kegel sagte im Juli: „Aber Platz eins wäre mir lieber.“ Möglich ist das immer noch. Schließlich sind noch 14 Spieltage Zeit. Und am 28. Februar kommt dann ein echter Gradmesser nach Arnstedt: Der Haldensleber SC. „Wir spielen dann in jedem Fall am Sonntag. Im Sommer war es auch nicht möglich, dass Spiel in Haldensleben auf den Sonnabend zu verlegen. Also muss sich Haldensleben jetzt auch damit abfinden, dass bei uns am Sonntag gespielt wird“, sagt Dammann zum Termin. (mz)