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BSW Sixers : Nummer eins bleiben

Adam Touray (l.) und die BSW Sixers gewannen im Finale gegen den USV Halle den Landespokal.

Adam Touray (l.) und die BSW Sixers gewannen im Finale gegen den USV Halle den Landespokal.

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John

Sandersdorf -

Auch wenn die Mannschaft kurzzeitig wackelte, so fiel sie nicht. Oder um es mit den Worten von Jörg Soyk auszudrücken: „Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss.“ Es hatte im Halbfinale des Landespokal-Final-Four gegen den Zweit-Regionalligisten Wolmirstedt eine Verlängerung gebraucht, um das Endspiel zu erreichen. Dort aber setzte sich der Erstregionalligist gegen den USV Halle, ein weiteres Team aus der 2. Regionalliga, durch. Im Laufe des Wettbewerbs wurden mit den Aschersleben Tigers und dem BBC Magdeburg auch die beiden anderen Erstregionalliga-Gegner aus dem Wettbewerb geworfen. Die Sixers sind also - den Erstligisten MBC ausgeklammert - die Nummer eins in Sachsen-Anhalt.

Diesen Titel trägt die Mannschaft auch in der 1. Regionalliga Nord. Gleich im ersten Heimspiel wurden die Aschersleben Tigers deutlich geschlagen, der BBC Magdeburg kurz vor dem Jahreswechsel besiegt. Auch wenn es in der Gesamttabelle aktuell nur für den dritten Platz reicht, so befinden sich die Tigers und Magdeburger dahinter. Doch gerade die Ascherslebener haben den Rückstand verkürzt, sind mittlerweile schon Vierter und hatten die Sixers im Januar geschlagen. Beide Teams haben 13 Siege auf dem Konto, die Sixers aber zwei Spiele weniger verloren.

Acht Partien haben die BSW Sixers noch zu absolvieren. „Wir möchten die Saison bestmöglich beenden“, hatte Präsident Maik Leuschner wenige Tage nach der Derby-Niederlage in Aschersleben gesagt. Ein Satz, der noch immer gilt. Im Landespokal ist das gelungen - als Sieger hat das Team diesen Wettbewerb bestmöglich abgeschlossen. In der 1. Regionalliga scheint das bestmögliche Abschneiden schon seit Wochen der dritte Tabellenplatz zu sein. Lok Bernau ist auch nach 19 Spielen in dieser Saison noch ungeschlagen, auch Cuxhaven hat von 16 Partien erst eine verloren.

Gegen beide Spitzenteams der 1. Regionalliga Nord müssen die Sixers noch antreten. Cuxhaven wird nach der Spielverlegung aufgrund des Final-Four nun am 6. März in Sandersdorf antreten, in Bernau tritt das Team von Tino Stumpf am 2. April an. Die nächste Aufgabe heißt aber erst einmal Cottbus. Die White Devils konnten sich nach anfänglichen Problemen mittlerweile etwas stabilisieren, haben aktuell fünf Siege auf dem Konto und damit ein kleines Polster auf die beiden letztplatzierten Mannschaften.

Im Duell mit den Sixers waren die Cottbuser, in deren Reihen mit Luis Taya ein Aufbauspieler steht, der in der NBBL für die MBC Junior Sixers auflief, chancenlos. Mit 35 Punkten Differenz wiesen die Sixers den Gegner deutlich in die Schranken. Soll der dritte Platz in der 1. Regionalliga gehalten werden und wollen die Sixers das beste Team Sachsen-Anhalts bleiben, sollten sie auch das zweite Spiel gegen die Cottbuser am Samstagabend ab 18 Uhr gewinnen. Genau wie beim Final-Four um den Landespokal sind die Sixers auch in Cottbus der Favorit. Auch wenn ein gutes Pferd nur so hoch springt, wie es muss, kann es einmal an einer Hürde hängenbleiben. Die soll aber nicht Cottbus heißen. (mz)