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Feuerwehreinsatz in Wormsleben: 30.000 Euro Schaden nach Brand

Feuer Wormsleben

Fünf Feuerwehren waren in Wormsleben im Eimsatz.

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Feuerwehr Röblingen

Wormsleben -

In einem Einfamilienhaus in Wormsleben ist am Freitag gegen 23.30 Uhr ein Brand ausgebrochen. Der 41-jährige Bewohner, der selbst die Feuerwehr alarmierte, wurde wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Er konnte aber nach der Untersuchung wieder entlassen werden. Seine Tochter, die mit in dem Haus wohnt, war an dem Abend nicht zu Hause. Die Höhe des Sachschadens wird auf circa 30 000 Euro geschätzt, so die Mitteilung der Polizei. Die obere Etage ist ausgebrannt, die untere durch Löschwasser beschädigt. Das Haus ist vorerst nicht mehr bewohnbar.

Wie Einsatzleiter Alexander Laßbeck der MZ sagte, mussten auch 20 Pferde aus einem angrenzenden Pferdestall in Sicherheit gebracht werden. Als glücklicher Umstand habe sich erwiesen, dass die Röblinger und die Erdeborner Feuerwehr am Freitagabend ohnehin Dienst hatten und sich noch in ihren Feuerwehrdepots befanden. So seien sie sehr schnell am Einsatzort gewesen, so Laßbeck. Sonst hätte das Feuer, das sich schnell ausbreitete, noch weit größeren Schaden angerichtet. Außer den Feuwehren Röblingen und Erdeborn waren noch Wansleben sowie Helfta mit der Drehleiter und Eisleben mit einer zweiten Wärmebildkamera im Einsatz - insgesamt 55 Mann mit neun Fahrzeugen.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Laut Laßbeck soll der Bewohner angegeben haben, dass aus einem Ölofen Flammen geschlagen hätten. Der Mann habe zunächst noch versucht, selbst zu löschen, dann aber die Feuerwehr alarmiert. Der Einsatz habe bis gegen 3 Uhr gedauert, so der Gemeindewehrleiter. (mz/jm)

Brand Wormsleben

Die Spuren des Brandes

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Lukaschek


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