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Fußball: Große Besetzung beim Hallenturnier des QSV

Organisationschef Uwe Schwierske (re.) und QSV-Abteilungsleiter René Hamann freuen sich auf das Turnier um den Stadtwerke-Cup.

Organisationschef Uwe Schwierske (re.) und QSV-Abteilungsleiter René Hamann freuen sich auf das Turnier um den Stadtwerke-Cup.

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Detlef Anders

Quedlinburg -

Nach dreijähriger Pause findet am Wochenende wieder das traditionelle Hallenturnier des QSV um den von den Quedlinburger Stadtwerken gesponserten Pokal statt. Es beginnt am Sonnabend, 9. Januar, um 14 Uhr in der Bodelandhalle. Acht Mannschaften sind dabei.

„Das Turnier hat eine prominente Besetzung gefunden wie lange nicht “, freut sich Organisator Uwe Schwierske, der Trainer der ersten Herrenmannschaft. „Obwohl wir derzeit natürlich den Fokus auf die Vorbereitung der Rückrunde in der Harzoberliga legen, wollen wir unseren Fans in der Stadt und Umgebung zum Jahresauftakt mal wieder etwas Besonderes bieten. Und außerhalb des Fußballs bieten wir noch eine Überraschung, über die aber jetzt noch nichts verraten wird.“

Mit dem Regionalligisten Germania Halberstadt, dem Rand-Leipziger Oberligisten SSV Markranstädt und VfB Sangerhausen 06 aus der Verbandsliga ist es erstmals gelungen, drei höherklassige Teams für dieses Turnier zu gewinnen, das zugleich der Erinnerung an den 2003 unmittelbar nach der Veranstaltung an einem Herzinfarkt gestorbenen verdienstvollen Spieler und Trainer Rüdiger Arbeiter erinnert. Landesligist Einheit Wernigerode, SV Darlingerode/Drübeck aus der Landesklasse, Ortsnachbar Germania Gernrode und zwei Teams des Quedlinburger SV (alle Harzoberliga) vervollständigen das Feld.

„Unsere von Andreas Fincke und Heinzekhardt Fuchs betreuten Mannschaften haben in dieser Umgebung natürlich nur Außenseiterchancen, aber vielleicht können sie doch einem der Favoriten, wozu ich auch Sangerhausen zähle, ein Bein stellen. In der Halle soll bekanntlich alles möglich sein“, fügt Schwierske augenzwinkernd hinzu. Da muss man dann auch Wernigerode (mit Martin Gottowik), Darlingerode/Drübeck und Gernrode auf dem Schirm haben, die ebenfalls um eine gute Platzierung kämpfen werden.

In zwei Viererstaffeln werden nach dem Modus Jeder gegen Jeden die vier Teilnehmer am Halbfinale ermittelt, die im Überkreuzvergleich die Partner im Finale und im Treffen um Platz ausspielen. Über die Plätze fünf bis acht wird durch Neun-Meter-Schießen der Dritt- bzw. Viertplatzierten jeder Staffel entschieden.

„Wir danken allen Gastmannschaften für ihre Zusage und wünschen ihnen ein gutes sportliches Abschneiden. Unser besonderer Dank gilt den Stadtwerken mit ihrem Geschäftsführer Michael Wölfer für die finanzielle Unterstützung unseres Turniers“, unterstreicht Christian Kliefoth, Vorsitzender des QSV, der auf einen fairen Verlauf des Turniers mit vielen spannenden Höhepunkten hofft.

Die beiden QSV-Teams sind gut besetzt, haben jüngst beim Turnier in Bernburg mit dem zweiten Platz auch ihre Stärke in der Halle nachgewiesen und vielleicht schafft eine von beiden ja doch den Sprung ins Halbfinale. Das wäre ein großer Erfolg. Im Übrigen können sich die beiden Dankeröder Michel Sauerzapf und Tino Schindler im QSV-Dress auf ein Wiedersehen mit Pascal Ibold, ihrem ehemaligen Teamkameraden freuen, der bekanntlich für Markranstädt auf Torejagd geht. (mz)